Schweißen
Fraunhofer LBF unterstützt Entwicklung von 3D-Laser-Schweißtechnik
08.02.2010 | Redakteur/Autor: Dietmar Kuhn
Wenn im Hamburger Laserzentrum Nord neue lasergestützte Systemlösungen für das Verschweißen von Stahlelementen erforscht werden, ist das Darmstädter Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF mit an Bord.
Im Rahmen des Projektes Quinlas (Qualitätsgerechte 3D-Laser-Schweißbearbeitung innovativer Schiffskonstruktionen) soll mit innovativen Fertigungslösungen durch Lasereinsatz vor allem der Schiffbau gestärkt werden. Aber auch der Fahrzeug- und Maschinenbau wird vom Forschungsprojekt profitieren.
Ziel von Quinlas ist die automatisierte Herstellung großer dreidimensionaler Stahlstrukturen. Bislang werden die großen Teile zumeist manuell geschweißt, da eine Automatisierung aufwendig und teuer ist. Im Rahmen des Forschungsprojektes wird nun eine lasergestützte Systemlösung entwickelt, die die Qualität erhöhen und die Kosten minimieren soll.
Aufgabe des Fraunhofer LBF ist die Entwicklung einer Bemessungs- und Bewertungsempfehlung, die es ermöglicht, die lokalen Festigkeiten aufgrund von Schweißnahtimperfektionen bei der Bemessung zu berücksichtigen. Weiterhin soll die Auswertung der Online-Schweißprozess-Überwachung und der zerstörungsfreien Postprozess-Schweißnahtqualitätsüberwachung eine Bewertung der tatsächlichen Festigkeit ermöglichen. Damit wollen die Darmstädter Forscher zu einer Reduzierung des Ausschusses beitragen.
Lizenzierung urheberrechtlich geschützter Artikel
Nutzen Sie diesen Artikel ID 334807 oder andere Fachinformationen für Ihr Marketing. Wir bieten Ihnen die Nutzungsrechte für Ihre Website, Ihren Newsletter oder Ihre Kundenzeitschrift. Für alle Fragen wenden sie sich bitte an Frau Maurer unter Tel. 0931 / 418-2888 oder unseren Content-Dienstleister www.mycontentfactory.de .Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässig
Darmstadt, Deutschland

Bystronic Laser AG
Niederönz, Schweiz
Carl Cloos Schweißtechnik GmbH
Haiger, Deutschland
Die Zahl zu schweißender Werkstoffe nimmt zu. Zugleich steigen die Anforderungen an den Lichtbogen, die Vernetzbarkeit mit Robotern sowie die Prozesssicherheit und die Reproduzierbarkeit.












zum Login