Wasserstrahlschneiden
Hochdruckpumpen erzeugen bedarfsgerecht scharfes Wasser
08.03.2010 | Autor: Franz Trieb
Hoch- und Höchstdruckpumpen haben ihre Zuverlässigkeit bereits unter Beweis gestellt, so auch beim Wasserstrahlschneiden. Die Entwicklung zeigt in Richtung höhere Betriebsdrücke. Doch zwischen dem konkreten Anwendungsfall, dem Verbrauch an Abrasivmittel und dem Verschleiß gilt es, eine Balance zu finden.
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Abrasivmittel erweitert Möglichkeiten beim Wasserstrahlschneiden
Seit Anfang der 70er Jahre wird das Schneiden mit dem puren Wasserstrahl angewendet. Von Anfang bis Mitte der 80er Jahre gab es einen Innovationsschub. Dem reinen Wasserstrahl wurde noch Abrasivmittel, wie beispielsweise Granatsand, beigemengt. Mit dem sogenannten Wasserabrasivstrahl konnte die Schneidleistung vervielfacht werden.
Damit eröffnete sich auch ein wesentlich größeres Anwendungsgebiet. Konnten mit dem Wasserstrahl lediglich Papier, Leder, Kunststoffe, Schaumstoffe und Lebensmittel geschnitten werden, ist der Wasserabrasivstrahl imstande, außer Korund und Diamant nahezu alle Materialien zu trennen. Dabei liegt die Anwendungsgrenze in Bezug auf Materialdicke bei etwa 300 mm. In den letzten Jahren hat sich das Wasserstrahl- und Wasserabrasivstrahlschneiden als fester Bestandteil in der Fertigungstechnik etabliert und erobert sich nahezu täglich neue Einsatzgebiete.
Verschiedene Antriebskonzepte entscheiden über den Einsatz
Das Herzstück jeder Wasserstrahlschneidanlage ist unangefochten die Hochdruckpumpe. Kamen ursprünglich nur Pumpen zum Einsatz, die nach dem sogenannten Druckübersetzerprinzip arbeiteten, werden bereits seit mehreren Jahren auch schon direkt angetriebene Hochdruckpumpen (Dreikolbenpumpenprinzip) eingesetzt. Für die Anwendung beim Wasserstrahl- und Wasserabrasivstrahlschneiden gibt es bei den Pumpen grundsätzlich drei Antriebskonzepte:
konventionelle Druckübersetzer,
gephaste Druckübersetzer und
direkt angetriebene Pumpen.
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Mit dem Wasserstrahlschneiden können nahezu alle Materialien getrennt werden.
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