Schraubverbindungen
Optimierte Gewindegeometrie erlaubt höhere Belastung von Schrauben
26.08.2010 | Autor: Frank Schlosser
Eine selbstfurchende Schraube weist bei der Verschraubung in Leichtmetallen ähnliche Verschraubungsparameter auf wie eine herkömmliche metrische 10.9-Maschinenverschraubung. Die optimierte Gewindegeometrie erlaubt eine höhere Belastung jedes einzelnen Gewindeganges.
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Selbstfurchende Schraube mit ähnlichen Parametern wie metrische 10.9-Maschinenverschraubung
Um diesen stark gestiegenen technischen Anforderungen für Verschraubungen von höherfesten, thermisch und dynamisch beanspruchten Bauteilen aus Leichtmetall gerecht zu werden, hat Ejot die Altracs-Schraube technisch optimiert. Ziel dieser Weiterentwicklung war eine selbstfurchende Schraube, die bei der Verschraubung in Leichtmetallwerkstoffen ähnliche Verschraubungsparameter aufweist wie eine herkömmliche metrische 10.9-Maschinenverschraubung. Die neue Altracs-Plus (Bild 1) behält so die spezifischen Vorteile der metrischen Kompatibilität bei.
Die metrische Steigung und die spezifische Gewindeflanke der Schraube von 33° hinterlässt einen größeren Gewindezahn im schwächeren Mutterngewinde des Leichtmetalls. Diese Geometrie erlaubt eine höhere Belastung jedes einzelnen Gewindeganges – die neue konstruktive Auslegung dieses Verbindungselementes erreicht damit das Versagenskriterium Schraubenbruch schon bei kürzeren Einschraubtiefen (Bild 2 – siehe Bildergalerie).
Selbstfurchende Schraube mit niedrigen Eindrehmomenten
Niedrige Eindreh- und hohe Versagensmomente bieten bei Verwendung dieser neuen Schraubengeneration einen großen Korridor zur sicheren Montage mit einfachen, pneumatischen und elektrischen Schraubgeräten. Der kreisrunde Gewindequerschnitt in Kombination mit verschiedenen Einschraubtiefen (1 bis 2,5 × d) ermöglicht damit ein hohes Maß an Flexibilität bei der Auswahl des passenden Verschraubungssystems.






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