26.08.2010 | Autor / Redakteur: Frank Schlosser / Rüdiger Kroh
Auch der Einsatz anderer, zum Beispiel drehmoment- oder drehwinkelgesteuerter Verschraubungsverfahren, ist problemlos möglich. Die gleichmäßige Lastverteilung auf dem kreisrunden Schraubenquerschnitt der Altracs-Plus begünstigt darüber hinaus einen hohen Erhalt der Montagevorspannkraft – auch unter thermischer und dynamischer Belastung.
Die schädigungsarme Verdrängung des Leichtmetallwerkstoffs im Vergleich zu selbstfurchenden Schrauben mit 60° Flankenwinkel ermöglicht bei Verwendung der Altracs-Plus-Schraube ein geringes Furchmoment. Dies wird durch eine konstruktiv optimierte Schraubenspitze erreicht.
Die Gewindeflanken in der Schraubenspitze sind analog der bisherigen Geometrie kleiner im Durchmesser, bei der „Plus“ aber nun bis nach vorne spitzer ausgeformt. Dadurch dringen die ersten Gewindegänge leichter in das zu furchende Mutternmaterial ein.
Dies bedingt insbesondere auch einen besseren Start des Gewindefurchens und ein zentriertes Ansetzen beim Verschrauben, selbst in gegossenen Löchern bei handgehaltenen Schraubwerkzeugen. Denn gerade unter ergonomischen Gesichtspunkten spielt bei Handarbeitsplätzen die geringere Andruckkraft, die der Werker bei jeder Verschraubung aufbringen muss, eine große Rolle.
Zusätzliche Sicherheit im Montageprozess bietet die selbstfurchende Schraube auch aufgrund der Möglichkeit einer mehrfachen Wiederholverschraubung. Wichtig im Servicefall: Aufgrund der metrischen Kompatibilität kann eine metrische Schraube jederzeit in das gefurchte Gewinde eingeschraubt werden.
Die Vorteile der Altracs-Plus-Schraube auf einen Blick:
Frank Schlosser ist Produktmanager Altracs-Schrauben bei der Ejot GmbH & Co. KG in 57334 Bad Laasphe
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