21.01.11 | Redakteur: Bernhard Kuttkat

Wie kann in einem globalen und turbulenten wirtschaftlichen Umfeld die Wettbewerbsfähigkeit von produzierenden Unternehmen gestärkt und nachhaltig gesichert werden? Antworten auf diese und viele weiteren Fragen rund um die Produktionstechnik gibt das Aachener Werkzeugmaschinenkolloquium (AWK), das am 26. und 27. Mai im Eurogress Aachen stattfindet.
Unter dem Motto „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ präsentieren und diskutieren Wissenschaftler des Werkzeugmaschinenlabors WZL und des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie, beide in Aachen, gemeinsam mit Praktikern aus der Industrie neue Strategien, die die produzierenden Unternehmen am Standort Deutschland nachhaltig stärken. Dafür werden vier Sessions abgehalten:
Aufgezeigt werden Wege zu einer auch in Zukunft am Standort Deutschland wettbewerbsfähigen Produktionstechnik.
Was eine „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ kennzeichnet, erläutert WZL-Direktor Prof. Dr.-Ing. Robert Schmitt: „Um den aktuellen Herausforderungen begegnen und den Unternehmenserfolg langfristig sichern zu können, bedarf es einer integrativen, interdisziplinären Planung und Gestaltung von Technologie, Produkt und Fertigung.“
Der Erhalt von Arbeitsplätzen hierzulande erfordere einen weiteren Ausbau der Technologieführerschaft, beispielsweise durch Automation sowie die Entwicklung und Anwendung von hybriden Produktionstechniken. Als Beispiel nennt Schmitt die Verfahrenskombinationen laserinduzierte Werkstoffentfestigung für die Zerspanung sowie das laserunterstützte Scherschneiden. Die hybride Produktionstechnik ist auch ein Schwerpunktthema des AWK.
Vorgestellt werden aktuelle Entwicklungen hybrider Bearbeitungsverfahren. Anhand ihrer Bewertung werden die wirtschaftlichen Einsatzpotenziale in der industriellen Produktion von Hochlohnländern aufgezeigt.
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