Hirschvogel
Joint Venture fertigt ab 2010 Umformteile in Indien
07.01.2009 | Redakteur/Autor: Annedore Munde
Die Hirschvogel Automotive Group wird sich in einem Joint Venture mit der Kalyani Thermal Systems Ltd. in Indien engagieren. An der Hirschvogel Kalyani India Pvt. Ltd. wird Hirschvogel 51% und Kalyani Thermal Systems 49% der Anteile halten.
![]() | |
|
In dem neuen Werk wird das Unternehmen kalt umgeformte Getriebewellen und Antriebskegelräder sowie Gleichlaufgelenke, Dieseleinspritzkomponenten und Radnaben produzieren. Neben der Umformung wird der Standort auch über eine Zerspanung und einen eigenen Werkzeugbau verfügen. Mitte 2010 soll mit der Produktion in Indien begonnen werden.
Für Hirschvogel mit Stammsitz im oberbayerischen Denklingen ist das Joint Venture mit Kalyani Thermal Systems ein wichtiger Schritt in die weitere Internationalisierung des Unternehmens, das bereits Niederlassungen in den USA, Süd-amerika und China hat. „Wir tragen mit diesem Engagement auch der Entwicklung Rechnung, dass immer mehr unserer Kunden in Indien eine Präsenz aufbauen“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung der Hirschvogel Umformtechnik GmbH, Dr. Manfred Hirschvogel.
Der indische Automobilmarkt verzeichnet seit vielen Jahren zweistellige Wachstumsraten; eine Fortsetzung dieser Entwicklung wird auch für die nächsten Jahre prognostiziert. Kalyani Thermal Systems ist ein Tochterunternehmen der Kalyani-Gruppe mit Hauptsitz in Pune, zu der mit Bharat Forge auch das zweitgrößte Schmiedeunternehmen der Welt gehört. Die Gruppe verzeichnete 2007 einen Umsatz von 2,4 Mrd. US-Dollar; Kalyani Thermal Systems trug hierzu mit 40 Mio. US-Dollar bei.
Lizenzierung urheberrechtlich geschützter Artikel
Nutzen Sie diesen Artikel ID 281931 oder andere Fachinformationen für Ihr Marketing. Wir bieten Ihnen die Nutzungsrechte für Ihre Website, Ihren Newsletter oder Ihre Kundenzeitschrift. Für alle Fragen wenden sie sich bitte an Frau Maurer unter Tel. 0931 / 418-2888 oder unseren Content-Dienstleister www.mycontentfactory.de .Auf der Suche nach neuen Standorten und Märkten richten sich die Augen vieler Unternehmer auf die Ukraine.






zum Login