Umformen

Umformtechnische Kompetenz unter der Motorhaube

 

02.02.2010 | Autor: Annedore Munde

 

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„Auf die Vorschläge unserer Mitarbeiter legen wir großen Wert“, sagt Heinz Adams, Leiter Bereich Teilefertigung bei der Mann+Hummel GmbH. „Egal, ob die Vorschläge aus der Produktion, der Instandhaltung oder aus der Büroorganisation kommen.“ Gute Beispiele werden dann als Best Practices auf andere Standorte übertragen.

Firmeneigenes Qualitätsmanagement setzt Standards

Was die Qualität der Produkte betrifft, sind für Mann+Hummel nicht nur die für Automobilzulieferer üblichen Zertifizierungen (ISO, VDA, Emas) selbstverständlich. Ein zusätzliches firmeneigenes Qualitätsmanagementsystem setzt frühzeitig Standards. „Bei unserem MMS – Mann+Hummel-Managemant-System – wird gezielt versucht, einheitliche Standards für alle Standorte weltweit zu formen“, erläutert Adams. Das fängt bei der Visualisierung an und hört vielleicht beim Office-Management auf.

Das MMS-System, welches seit gut fünf Jahren im Unternehmen eingesetzt wird, setzt dezentral an. Das heißt, dass die Verantwortung für die MMS-Qualität in die Fertigungsbereiche übertragen wird. In der Teilefertigung wird dies beispielsweise durch eine PC-unterstützte Werker-Selbstprüfung realisiert.

Mann+Hummel setzt auf Eigenverantwortlichkeit

„Wir haben kein Prüfpersonal, das durch die Hallen läuft und in regelmäßigen Abständen die Teile prüft. Die Werker prüfen an speziellen Prüfplätzen ihre eigenen Teile selbst“, beschreibt Adams die Eigenverantwortlichkeit.

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Doch die Identifikation mit dem Unternehmen spiegelt sich in Marklkofen nicht nur durch Verbesserungsvorschläge, eigenständige Qualitätsprüfungen und eine sehr niedrige Fluktuation wieder. Weitere Stabilität für den Produktionsstandort kam jetzt durch die Anschaffung der neuen Presse dazu. Für das Werk Marklkofen, welches zweitgrößter Arbeitgeber der Region ist, ist diese Investition ein wichtiger Schritt, dass langfristig eine Versorgungssicherheit und Produktion gegeben ist.

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Redakteur/Autor: Annedore Munde
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