23.03.2010 | Redakteur: Dietmar Kuhn
Die bestehenden Ergebnisse werden interpretiert und in das neue „Mesh“ übertragen. Der Remesh kann sowohl lokal als auch global durchgeführt werden. Die Elemente müssen nicht in allen Richtungen gleich unterteilt werden, sondern können zum Beispiel nur in Quer-Richtung geteilt werden, wenn beispielsweise eine neue Biegestelle angeformt werden soll. Somit „schleppt“ man in der Simulation keine Elemente mit, welche für später geformte Biegestellen vorgesehen sind.
Neben dem daraus entstehenden und nicht zu vernachlässigenden Rechenzeitgewinn (geschätzt sind 30 bis 40% für typische Anwendungen) liefert das Remeshen aber auch eine Qualitätssteigerung: existierende Elemente-Verfeinerungen zur Beschreibung der Biegestellen, können an die tatsächlich auftretenden Verformungen (zum Beispiel auch der Einschnürungen) angepasst werden. Somit kann, mit einer minimalen Anzahl an Elementen und ohne Eingriffe des Anwenders, eine optimale Beschreibung der Biegestellen, während des gesamten Umformprozesses, gewährleistet werden.
Selbstverständlich demonstriert Data M Sheet Metal Solutions auf dem Tube-Messestand auch die neueste Version der erfolgreichen Rollform-Software namens „Copra RF“ und erläutert die jeweiligen Erweiterungen.
Data M Sheet Metal Solutions GmbH auf der Tube 2010: Halle 4, Stand F19
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