19.04.2011 | Autor / Redakteur: Dietmar Kuhn / Dietmar Kuhn

Bald ist es soweit. Die 10. Blechexpo öffnet vom 6. bis 9. Juni 2011 in Stuttgart ihrer Pforten. Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Aufschwungs erwartet der Veranstalter, die P. E. Schall GmbH & Co. KG neue Rekordmarken bei Ausstellern und Besuchern. Erstmals in der Geschichte der Blechexpo, früher Südblech, tritt Schall mit dem Kooperationspartner VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) an.
Fragen zu dieser Kooperation stellten wir an Paul E. Schall als Geschäftsführer der Schall-Messen und an Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW.
Schall: Gestartet im kleinen Rahmen in Sinsheim als Südblech, und damals tatsächlich nur für den Süden Deutschlands und für die Grenzregionen der Nachbarländer konzipiert, entwickelte sich daraus die heute europaweit anerkannte Blechexpo. Daran hat natürlich der Wechsel nach Stuttgart einen großen Anteil.
Initiiert unter Hilfestellung einiger großer Marktführer, erfuhr schon die Südblech einen enormen Zuwachs, der mit der Blechexpo zur aktuellen Größe und zum heutigen Stellenwert noch nicht zu Ende ist. Belegte die Süblech in Sinsheim zuletzt knapp 40.000 m2 Bruttofläche, so hat sich der Wert mit der Blechexpo und der Prozess-komplementären Schweisstec auf nunmehr 70.000 m2 nahezu verdoppelt.
Schall: Wie gefestigt die Marktstellung der Blechexpo mit ihrer Schwester Schweisstec ist, lässt sich daran ablesen, dass sich das Messe-Duo selbst in den Krisenjahren 2008/2009 mit konstanten Ausstellerzahlen behaupten konnte. Folglich konnten wir auch zur Blechexpo mit Schweisstec des Jahres 2011 mit einer regen Beteiligung rechnen, was sich nun bewahrheitet beziehungsweise bestätigt.
Mit rund 1000 Ausstellern steuern wir im Jahr 1 nach der Krise und dem Aufbaujahr 2010 auf eine Rekordbeteiligung zu, die wir selbst so vor einem Jahr kaum für möglich gehalten hätten. Im Übrigen war der für die Branche eher als ungünstig gelegene Dezember-Termin durch anderweitige Vergabe des Messegeländes bestimmt. Den Zwei-Jahreszyklus werden wir auch künftig beibehalten, wobei wir terminlich in den von der Branche favorisierten Herbst wechseln wollen.
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