12.05.11 | Redakteur: Stéphane Itasse

Der deutsche Werkzeugmaschinenbau boomt wie selten: Im ersten Quartal 2011 stiegen die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 130%, wie der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilt.
Dabei sind In- und Auslandsnachfrage fast gleich gezogen, heißt es weiter. Der Auftragseingang aus dem Inland wuchs um 127%, die Nachfrage aus dem Ausland um 132%. „Die Branche hat sehr viel schneller und stärker Fahrt aufgenommen als im Herbst erwartet“, freut sich VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer. Das zeige sich nun mit Macht auch im Umsatz, der im ersten Quartal mit hohem Tempo um 45% angezogen hatte. Mit diesen Spitzenwerten nähere sich der Auftragseingang in Riesenschritten dem Allzeithoch von 2007; im Umsatz fehle noch ein gutes Zehntel zum Topniveau von 2008.
Die gute Entwicklung schlägt auch sich in der Kapazitätsauslastung nieder. Sie lag mit 93,8% im April dieses Jahres fast wieder auf dem Stand des Boomjahres 2008. Auch der Auftragsbestand liegt mit 8,7 Monaten im Februar dieses Jahres nur noch knapp unter dem Spitzenwert 2008. Die Beschäftigung liegt aktuell etwa auf Vorjahresniveau bei 64.100 Mitarbeitern.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 27245000)