Sicomp IMC
Zentrale IO-Erweiterung für Industrie-Microcomputer-Lösungen
14.06.2007 | Redakteur/Autor: Alexander Strutzke
Mit den digitalen und analogen IO-Erweiterungsmodulen lässt sich das Industrie-Microcomputer-System Sicomp IMC von Siemens Automation and Drives (A&D) für zentrale IO-(Input/Output)-Aufgaben ergänzen. Sie werden über eine CPCI-Basisbaugruppe angeschlossen. Der Maximalausbau ist laut Siemens bis zu 40 analoge IO-, 160 digitale IO- und 4 Geber/Zähler-Schnittstellen möglich.
Die neue IO-Lösung ist im Aufbau kompakter als bisher und schafft damit freie CPCI-Slots für zusätzliche Anwendungen. Das Angebot eignet sich nach Angaben des Unternehmens für schnelle und echtzeitfähige Mess-, Steuer- und Regelaufgaben in der Industrie.
Das analoge IO-Modul verfügt über acht analoge Eingänge mit wählbarem Eingangs-Spannungsbereich, acht Ausgängen sowie vier PT100-Anschlüsse für die Temperaturerfassung. Das digitale IO-Modul bietet je sechzehn potenzialgetrennte digitale Ein- und Ausgänge inklusive Spannungszuführung sowie acht digitale 0,1-ms-Eingänge in 24-V-Ausführung einschließlich Spannungszuführung. Die digitalen Eingänge sind „interruptfähig“ und ermöglichen damit im Echtzeitbetrieb eine schnelle Reaktion auf Ereignisse, heißt es weiter.
Das Einsatzspektrum der neuen zentralen IO-Erweiterung reicht laut Siemens von C/C++-basierten Automatisierungslösungen mit dem echtzeit- und multitaskingfähigen Betriebssystem Sicomp RMOS3 bis zu Windows XP-basierten Anwendungen.
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