Siemens A&D
Erweiterte Safety-Funktionen für Sinumerik-Steuerung
17.07.2007 | Redakteur/Autor: Alexander Strutzke
Das Steuerungssystem Sinumerik 840D solution line hat jetzt neu integrierte Sicherheitsfunktionen. Sie erfüllen die Anforderungen nach SIL2 (Safety Integrity Level / IEC 61508) sowie PL d (Performance Level / EN ISO 13849-1) und sind entsprechend zertifiziert.
Zur Erkennung von bis zu 30 Verfahrbereichen steht nach Herstellerangaben eine adäquate Anzahl von sicheren Nocken zur Verfügung. Die sichere Kommunikation über den Standard-Profibus zwischen mehreren Sinumerik 840D sl vereinfache die Anlageninstallation. Durch den neuen DP/AS-I F-Link ist erstmalig ein sicherer Übergang von AS-I-safe auf Profisafe realisiert.
Wirtschaftliche Verbindung zwischen zwei Bussystemen
Über den AS-I-Bus sammelt der kompakte Netzübergang (F-Link) sicherheitsgerichtete Signale ein und übergibt sie via Profibus an die überlagerte F-Steuerung. Dadurch sei eine einfache und wirtschaftliche Verbindung zwischen den beiden Bussystemen möglich, teilt Siemens mit.
Mit dem sicheren, digitalen Elektronikmodul 4F-DI/3F-DO für Profisafe stehe nun für das Peripheriesystem ET 200S eine speziell auf die Anforderungen bei Werkzeugmaschinen zugeschnittene Baugruppe zur Verfügung. Das Elektronikmodul biete vier sichere Eingänge und drei sichere Ausgänge und erfülle ebenso die Anforderungen nach SIL2 und PL d. Es könne sowohl bei der Sinumerik 840 D sl, als auch bei der Sinumerik 840D powerline eingesetzt werden, heißt es weiter.
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