12.03.2009 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Die Hersteller von Getriebeteilen stellen sich auf den nächsten Aufschwung ein. Auf dem Kongress Getpro machte Prof. Dr. Manfred Hirt, Vorstandsvorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, den rund 270 Teilnehmern klar, dass sich der Blick zurück auf die guten Wirtschaftsjahre kaum lohnt: „Wer die Krise meistern will, muss nach vorne blicken“.
So gilt es für die Automobilzulieferer, sich auf künftige Markttrends einzustellen. Schlagworte wie Hybridantriebe und Elektro-Mobilität geben die Richtung vor. Diesbezüglich sind sich die Automobilhersteller laut Hirt „inzwischen im Klaren, wo in der Entwicklung angesetzt werden muss“: bei der Speichertechnik, dem Elektro-Motor und den mechanischen Antriebselementen.
Insgesamt bedient die Branche Antriebstechnik einen Markt, dessen Volumen sich im vergangenen Jahr weltweit auf etwa 120 Mrd. Euro belief. Davon entfielen rund 70 Mrd. Euro auf Zahnräder und Getriebeteile.
Der Umsatz der deutschen Antriebsbranche lag 2008 bei 19,6 Mrd. Euro – gut 10% über dem Vorjahr. Von diesen Zahlen dürfe man sich, so der FVA-Vorstandsvorsitzende, nicht blenden lassen. „Was zählt, ist, mit Innovationen dem eingebrochenen Auftragseingang zu begegnen.“
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