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Zerspanungstechnik

Spannen und Spanen in Symbiose

 

04.12.2009 | Autor: Bernhard Kuttkat

 

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Die Leistungsfähigkeit moderner Produktionsmittel hängt auch davon ab, wie Maschine und Werkstück-Spannsystem aufeinander abgestimmt sind. Bearbeitungszentren und Drehmaschinen sind nur dann hochproduktiv, wenn Spannen und Spanen eine leistungsfähige Symbiose bilden.


Das Vakuum-Spannsystem kann sowohl mit Druckluft – und das ohne externe Venturidüse – als auch mit einer Vakuumpumpe betrieben werden. Bild: AMF
Das Vakuum-Spannsystem kann sowohl mit Druckluft – und das ohne externe Venturidüse – als auch mit einer Vakuumpumpe betrieben werden. Bild: AMF
Jede Prozesskette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Bezogen aufs Zerspanen heißt das: Optimale Spannmittel für Werkstücke sind eine unabdingbare Voraussetzung zur Ausschöpfung des Leistungspotenzials von Werkzeugmaschinen. Schnell, präzise und mit minimalem Aufwand sollten Spannmittel umzurüsten sein. Viele Spannmittelhersteller setzen deshalb auf rüstfreundliche Baukasten- oder Palettensysteme, die es dem Anwender ermöglichen, auch bei kundenspezifischen Spannlösungen in möglichst kurzer Zeit umzurüsten. Zwingende Voraussetzung für eine störungsfreie Mehrseiten- und Komplettbearbeitung auf Bearbeitungszentren ist ein möglichst allseitiger und ungehinderter Zugang zum Werkstück.

Standardspannmittel können Sonderlösungen ersetzen

Die Spannmittelhersteller haben sich einiges einfallen lassen, um das Spannen von Werkstücken effizienter zu machen. Anwender können sich in Zukunft aufwändige und teurere Sonderlösungen sparen, meint der in Marbach ansässige Spannmittelspezialist Hainbuch mit Blick auf seinen neuen Doppel-Zentrisch-Spanner Quadrok, dessen Stärke in der Fünf-Seiten-Bearbeitung liegt und bei dem sich die Funktion immer dem Werkstück anpasst.

„Eine umschließende Vier-Seiten-Spannung, extrem kurzes Spannen und höchste Zerspanwerte durch aktiven Niederzug bei einer maximalen Werkstückgröße von 250 mm × 250 mm sind die Highlights dieses praktischen Allesspanners, mit dem sich einfache Sägeabschnitte ebenso souverän bearbeiten lassen wie komplexe Gussteile“, erläutert Produktmanager Daniel Schadt.

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Redakteur/Autor: Bernhard Kuttkat
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