21.07.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Die Herstellung medizintechnischer Produkte ist ein bedeutender Zukunftsmarkt für die metallbe- und -verarbeitende Industrie. Die AMB 2010 in Stuttgart widmet sich deshalb vom 28. September bis 2. Oktober 2010 gleich dreimal dem Thema: im Themenpark Medizintechnik, der Sonderschau „Medical Technologycenter“ sowie mit der „Medical Technologyconference“ am 29. September im ICS Stuttgart.
Schon heute beliefern viele Firmen die aufstrebende Branche Medizintechnik, aber so richtig im Fokus steht dieser Markt bei den wenigsten Fertigern, wie die Landesmesse Stuttgart mitteilt. Meist wird er eher „zufällig“ entdeckt, selten jedoch konsequent bearbeitet.
Eine zentrale Rolle bei der AMB 2010 soll daher der Themenpark Medizintechnik übernehmen. Zusammen mit Sellers Media Services und dem Fachmagazin Devicemed will die AMB in Halle 7, Stand 7 B33 das Thema Ausstellern und Besuchern näher bringen.
Für Aussteller eröffne der Themenpark die Chance, sich in diesem noch neuen Absatzfeld zu präsentieren und zu positionieren. Vorgestellt würden außerdem erfolgreiche Marktzutritte, die anderen Unternehmen Wege aufweisen können, neue Abnehmerkreise zu erschließen.
Dass Medizintechnik nicht nur etwas für Spezialisten ist, lasse sich daran erkennen, dass die dortigen Aussteller meist auch mit einem Hauptstand auf der AMB vertreten sind und im Rahmen des Themenparks lediglich Anwendungen ihrer Produkte in der Medizintechnik präsentieren.
Spannend ist der Themenpark auch für Firmenvertreter, deren Unternehmen die dort gezeigten Maschinen und Geräte für ihre eigene Produktion benötigen, so die Messe. Sie fänden auf der AMB 2010 ein breites Angebot an Informationen, Produkten und Kontakten, die an den Hauptständen der Aussteller vertieft werden können.
Baden-Württemberg ist den Angaben der AMB zufolge einer der führenden Standorte im Bereich Medizintechnik. So gelte laut dem baden-württembergischen Wirtschaftsministerium beispielsweise der Raum Tuttlingen als das weltweit größte Cluster von Unternehmen für die Herstellung chirurgischer Instrumente. Die AMB sei somit geeignet, um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen.
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