20.10.2008 | Redakteur: Frank Fladerer

Drei große Unternehmen aus dem Bereich Instandhaltung und Industriedienstleistungen haben einen eigenen Branchenverband gegründet. Im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Instandhaltungsmesse Maintain stellte sich der Wirtschaftsverband für Industrieservice (WVIS) erstmals der Öffentlichkeit vor.
Eine Hauptaufgabe des neuen Verbandes soll die politische Interessenvertretung der Industriedienstleister sein. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Erstellung eines Leitbildes für die gesamte Branche. „Wir möchten Standards setzten und Qualität messbar machen“, erklärte Vorstandsmitglied Martin Hennerici. Von besonderer Bedeutung seien dabei die Themen Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Ressourcenschutz.
Die selbstgesetzten Aufgabenbereiche des Verbandes reichen von Instandhaltung über Montage und Fertigung, Engineering bis zu Logistik und Facility Management. Der neue Verband sehe sich nicht als Konkurrenz zu bereits bestehenden Organisationen, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Töpfer. Allerdings sei das Anliegen der Gründungsmitglieder Bilfinger Berger, Voith und MCE in den vorhandenen Verbänden nicht optimal wiederzufinden.
In den kommenden Monaten will der in Düsseldorf ansässige WVIS weitere Mitglieder gewinnen. „Wir stehen jedem interessierten Unternehmen offen“, sagte Töpfer. Als Zielgröße nannte Vorstandmitglied Ludger Kramer 50 bis 100 Mitglieder.
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