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Einkauf

Beschaffung wissensintensiver Dienstleistungen bereitet Einkäufern Kopfzerbrechen

 

01.03.2010 | Redakteur/Autor: Jürgen Schreier

 

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Der Einkauf wissensintensiver Dienstleistungen wie Beratung oder IT stellt deutsche Unternehmen vor große Herausforderungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Karlsruhe Service Research Institute (KSRI) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Befragt wurden branchenübergreifend über 300 Einkaufsexperten.


Prof. Gerhard Satzger, Leiter der KSRI-Forschungsgruppe „Service Innovation & Management“ und Initiator der Studie: „Unternehmen, die besonders gut in Auswahl, Einkauf und Steuerung von wissensintensiven Dienstleistungen sind, können sich bedeutende Wettbewerbsvorteile sichern.“ Bild: KIT
Prof. Gerhard Satzger, Leiter der KSRI-Forschungsgruppe „Service Innovation & Management“ und Initiator der Studie: „Unternehmen, die besonders gut in Auswahl, Einkauf und Steuerung von wissensintensiven Dienstleistungen sind, können sich bedeutende Wettbewerbsvorteile sichern.“ Bild: KIT
Dabei spielen wissensintensive Dienstleistungen wie Managementberatung, Marktforschung, PR und Marketing oder IT-Services eine immer wichtigere Rolle für die Wirtschaft. Rund 10% ihres Einkaufsvolumens wenden deutsche Unternehmen dafür auf – mit steigender Tendenz. Dennoch werden wissensintensive Dienstleistungen bislang kaum nach differenzierten Konzepten eingekauft. Bei der Beschaffung von Produktionsmaterialien oder anderen physischen Gütern sind diese längst Standard.

Mangelhafte Abstimmung zwischen Fachabteilungen verhindert rationelle Beschaffung

Die größten Probleme ermittelten die Wissenschaftler bei der oft mangelhaften Abstimmung zwischen den Fachabteilungen, die die Dienstleistungen in Anspruch nehmen, und dem zentralen Einkauf, der unter dem Druck steht, Verträge zu möglichst geringen Kosten abzuschließen.

Ein zweites Problemfeld ist die oft fehlende Erfolgskontrolle. Zwar gaben 90% der befragten Einkaufsexperten an, Qualität sei ein zentrales Kriterium beim Einkauf wissensintensiver Dienstleistungen, in weniger als 50% der Fälle wurde diese jedoch nach Beendigung des Projekts auch tatsächlich gemessen.

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