Laserbearbeitung
247TailorSteel setzt auf Laserschneiden mit kurzer Wellenlänge
26.08.2010 | Redakteur/Autor: Jürgen Schreier
Der internetbasierte Einkauf von individuellen Laserzuschnitten wird seit über drei Jahren erfolgreich von 247TailorSteel.com angeboten. Seit Jahresbeginn 2010 verfügt der niederländische Laserschneider über eine Dependance in Bremen und investiert nun kräftig in zusätzliche Produktionsausrüstung.
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In der Fertigung werden bisher moderne 6kW-Großformat-Laseranlagen mit CO2-Lasern und kompletter Automatisierung eingesetzt, um Edelstahl, Baustahl und Aluminium bis zu 20 mm Materialdicke zu schneiden. Dieser langjährig weiterentwickelte CO2-Laseranlagentyp mit einer Wellenlänge von 10,64 µm ist das etablierte Arbeitspferd der Laserschneidbranche.
Laserzuschnitt-Betrieb erweitert Kapazität
Nach einer Erweiterung der Schneidkapazitäten im August 2010 mit zusätzlichen Schneidanlagen sind für Oktober zusätzliche Neuinstallationen geplant. Aber auch durch Eigenentwicklungen will der Blechbearbeiter die Effizienz der Fertigungsabläufe weiter steigern. Dazu gehört die neue, linear aufgebaute Wechselstruktur hinter den Schneidanlagen – genannt 247-Spider.
Direkt am Palettenwechsler sind raumsparend drei oder fünf zusätzliche Lager,- und Wechselpositionen geschaffen worden, was einen schnelleren Durchlauf beim Be- und Entladen der Rohbleche beziehungsweise Fertigteile ermöglicht. Im Vergleich zu den sonst üblichen, schwenkkranähnlichen Be- und Entlade-Systemen mit langsamen und längeren Transferwegen, wird mit dem dreifach schnelleren 247-Spider ein immenser Zeitvorteil pro Ladevorgang erzielt und damit die unproduktiven Stillstandszeiten der Schneidanlage signifikant reduziert.
Selbstentwickeltes Be- und Entladesystemen mit patentierter Technik
Das patentierte Be- und Entlade-System im Format 3000 mm x 1500 mm ist voll programmierbar, sodass mit den 12000 integrierten Saugnäpfen neben kompletten Vormaterialblechen auch jegliche Zuschnittsgeometrien schonend und sicher bewegt werden können. Abram: „Die geringe Leistungsaufnahme von maximal 4 kW des Gesamtsystems führt in Kombination mit vergleichbaren Investitionskosten zu reduzierten Betriebskostenanteilen und beschleunigten Prozessabläufen.“
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