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Kuka

Roboterhersteller kämpft mit Umsatzrückgang

20.08.2008 | Autor: Jürgen Schreier

Der Roboterhersteller Kuka sieht sich auch im schwierigeren Konjunkturumfeld auf Kurs. Zwar sank der Umsatz im ersten Halbjahr 2008 um 5,6% im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2007 auf nur noch 580,9 Mio Euro. Hingegen lagen die bereinigten Auftragseingänge aufgrund eines guten zweiten Quartals deutlich über Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilt.


Titan heißt der stärkste Industrieroboter der Welt, entwickelt und gebaut von Kuka.
Titan heißt der stärkste Industrieroboter der Welt, entwickelt und gebaut von Kuka.
Vor allem Aufträge bei Robotics aus der General Industry und bei Systems aus der Region Europa hätten den Auftragseingang beflügelt, heißt es. Das operative Ergebnis (Ebit) im Konzern nahm um 13,1% zu und erreichte 32 Mio. Euro (1. Halbjahr 2007: 28,3 Mio. Euro). Die Ebit-Marge konnte von 4,6% (operativ 4,4%) im ersten Halbjahr 2007 auf 5,5% gesteigert werden.

Mit den guten Ergebnissen im ersten Halbjahr 2008 habe der Kuka-Konzern eine solide Wachstumsbasis für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres geschaffen, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

Der Roboterhersteller stelle sich der Herausforderung, weiterhin stärker als der Markt zu wachsen und die gute operative Ebit-Marge nachhaltig zu sichern. Auf Grund der steigenden Nachfrage aus der General Industry und des steigenden Bedarfs an neuen Fahrzeug-Modellen mit sparsameren Motoren in der Automobilindustrie erwartet der Vorstand des Roboterherstellers im laufenden Geschäftsjahr 2008 ein bereinigtes Wachstum der Auftragseingänge von rund 7%.

Solartechnik und Luftfahrtindustrie setzen zunehmend auf Automatisierung

Gleichzeitig wird die Ebit-Marge im Kuka-Konzern auf Grund der steigenden Auslastung der Kapazitäten und einer verbesserten Ertragsstruktur der Aufträge nach 4,9% (operativ) im Vorjahr 5,5% in 2008 erreichen.

Kuka sieht derzeit sehr gute Wachstumschancen innerhalb der General Industry. Besonders die Bereiche Solar und Luftfahrt werden in den nächsten Jahren verstärkt auf die Automation ihrer Produktionsprozesse setzen. Darüber hinaus werden generell weitere Rationalisierungsinvestitionen erfolgen, für die Kuka mit seiner flexiblen, roboterbasierten Automationstechnik sehr gut positioniert sei.


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