Edelstahl für die Automobilindustrie

Ugitech erhöht Kapazitäten in der Qualitätssicherung um 50 %

| Redakteur: Frauke Finus

In Ugine gibt es eine neue Ultraschallprüfanlage.
In Ugine gibt es eine neue Ultraschallprüfanlage. (Bild: Ugitech)

Ob Bremssystem, Einspritzdüse oder Drucksensor im Airbag – bei Stahlprodukten für sicherheitsrelevante Bauteile gilt in der Automobilindustrie das Null-Fehler-Prinzip. Um den steigenden Bedarf an einwandfreiem Edelstahl zu erfüllen, hat Ugitech rund 2 Mio. Euro in eine neue Ultraschallprüfanlage investiert.

Die Automobilindustrie ist ein wichtiger Absatzmarkt des französischen Edelstahlproduzenten Ugitech, einem Tochterunternehmen der Schmolz+Bickenbach-Gruppe. Um sein Engagement in diesem Markt zu erhöhen, hat das Unternehmen eine neue Ultraschallprüfanlage am französischen Standort Ugine installiert, wie jetzt mitgeteilt wurde. Mit der neuen Anlagentechnologie verfügt der Stahlproduzent über rund 50 % höhere Kapazitäten in der Qualitätssicherung.

Das zerstörungsfreie Prüfverfahren ermöglicht die Kontrolle und der Sicherung der Qualität von Stabstählen nach höchsten technologischen Standards. Für Stähle, bei denen Materialeinschlüsse und Oberflächenfehler Funktionsrisiken für den Bauteileinsatz darstellen, ist diese Prüfung unverzichtbar. Zudem wird so effektiv ausgeschlossen, dass es zu Ausschuss durch Materialfehler bei der Weiterverarbeitung des Stabstahls kommt. Nach der Bearbeitung des Stabstahls ist die Stärke der Teile bauteilspezifisch stellenweise geringer als 0,5 mm. Eine durchgängig einwandfreie Qualität von Stabstahlkern und -oberfläche ist maßgeblich für eine zuverlässige Belastbarkeit der Bauteile.

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