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Blechnet trifft ... ... auf 96 Rollstuhlfahrer und einen Weltrekord

| Autor: M.A. Frauke Finus

Berge versetzen – ein Sprichwort? Ja schon, das stimmt. Aber warum auch gleich Berge? Man(n) kann ja auch erstmal mit Schiffen, Helikoptern und 96 Rollstuhlfahrern starten. Der Österreicher Franz Müllner hat sich dafür seinen 16. Weltrekord im Guinnessbuch gesichert.

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Müllner holt sich im April 2017 seinen 16. Weltrekord: er zieht 96 Rollstuhlfahrer.
Müllner holt sich im April 2017 seinen 16. Weltrekord: er zieht 96 Rollstuhlfahrer.
(Bild: Schierle)

Franz Müllner, Extrem Kraft- und Ausdauersportler aus Salzburg, versteht es durch wahrhaft übermenschliche Performances zu beeindrucken. Jahrelanges Training und ein eiserner Wille begleiten den nach Individualismus strebenden Österreicher, wenn er an waghalsigen Projekten mitarbeitet.

Allein mit der Kraft seines Körpers hat der ehemalige Elitesoldat schon Schiffe, Flugzeuge und Panzer in Bewegung gesetzt. Für seinen ersten Weltrekord ließ er einen Helikopter auf seinen Schultern landen. Später drehte er das Wiener Riesenrad im Prater mit der Hand und drehte 650 kg schwere Autos in Windeseile mehrfach um. Auch andere Menschen bezieht er in seine Krafttaten mit ein. So hielt er bereits das Sicherungsseil von Bungee-Springern mit bloßen Händen.

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Individuelle Stahlkonstruktion macht Weltrekord möglich

Der „Austrian Rock“, wie er sich selbst nennt, hat nun vor kurzem seinen 16. Weltrekord eingefahren. Vor dem „Bernd-Best-Turnier“, dem Europäischen Wettbewerb im Rollstuhl-Rugby mit mehr als 200 Teilnehmern im April in Köln, hat Müllner seinen neuen Rekord geschafft. Die Aufgabe: Möglichst viele Rollstuhlfahrer über eine Strecke von 20 m ziehen. Nachdem er zum Warmwerden rund 50 Rollstuhlfahrer über einige Meter gezogen hatten, startete er pünktlich um 12 Uhr seinen Versuch. Und tatsächlich: Er zog 96 Rollstuhlfahrer, allesamt Team-Mitglieder der am „Bernd-Best-Turnier“ teilnehmenden Mannschaften aus ganz Europa, 20 m weit – Weltrekord geschafft! Für die Strecke brauchte Müllner knapp eine Minute.

Für die Realisierung wurde extra eine Stahlkonstruktion in Zusammenarbeit mit der Schierle Stahlrohre GmbH & Co.KG aus Neuss entwickelt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Handel, Bearbeitung und Veredelung von Stahl- und Edelstahlrohren sowie Zylinderrohren und Kolbenstangen.

Als Erstes gratulierte Erwin Schierle, Geschäftsführer von Schierle Stahlrohre, dem Kraftsportler. Die beiden vereinbarten direkt einen weiteren Rekordversuch, der im Mai diesen Jahres stattfinden soll.

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M.A. Frauke Finus

M.A. Frauke Finus

Leitende Redakteurin, Redaktion @blechnet.com