Profiroll Technologies 15 Jahre Verzahnungswalzen mit Rollex von Profiroll

Redakteur: Stéphane Itasse

Die Zahl der möglichen Anwendungen des Kaltumformens lässt sich ebenso wie bei spanenden Fertigungstechniken kaum abschätzen. Dabei sind die Herausforderungen an die Hersteller von Maschinen und die Verfahren hoch. Anwender fordern Anlagen und Werkzeuge, mit denen sich die Produkte deutlich präziser, schneller und kostengünstiger herstellen lassen.

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Mit der Profiroll-Verzahnungswalzanlage Rollex L lassen sich gewalzte Verzahnungen auf Hohlteilen herstellen (im Bild rechts unten). (Bild: Profiroll Technologies)
Mit der Profiroll-Verzahnungswalzanlage Rollex L lassen sich gewalzte Verzahnungen auf Hohlteilen herstellen (im Bild rechts unten). (Bild: Profiroll Technologies)

Hinzu kommt die Notwendigkeit, Produktionstechnik energieeffizienter zu machen. Den Spagat zwischen Ökonomie und Nachhaltigkeit beherrschen nur wenige, wie die Profiroll Technologies GmbH, die umformtechnische Verfahren schlüsselfertig anbietet. Aktuell sind weltweit rund 200 Profiroll-Verzahnungswalzanlagen im Einsatz.

Gewalzte Verzahnungen immer beliebter

Die Anwendungsbreite gewalzter Profile in der industriellen Praxis vergrößert sich ständig, so auch bei gewalzten Steckverzahnungen, die einen ausgezeichneten Ruf bei Bauteilen für die Kraftübertragung im Getriebe oder im Antriebsstrang von Automobilen besitzen. Gewalzte Verzahnungen kommen aber auch an Wellen für Elektromotoren oder Textilmaschinenspindeln zum Einsatz.

Die verwendeten Materialien sind umformbare Stähle mit bis zu 900 N/mm² Zugfestigkeit. Zunehmend kommen Werkstoffe mit über 1000 N/mm² in den Fokus der walzbaren Anwendungen. Heute ist die kaltumformtechnische Herstellung von Passverzahnungen prozessstabil im Modulbereich bis rund 1,5 möglich.

Verzahnungswalzen inzwischen energieeffizienter

Profiroll hat das Umformen von Verzahnungen mit Rundwerkzeugen mit den Verzahnungswalzanlagen Rollex in Kombination mit CNC-gesteuerten Vorschubachsen im Jahr 1997 auf den Markt gebracht. Bei dieser Technik wird der Werkstückrohling zwischen Spitzen gespannt. Zwei Rundwerkzeuge formen dabei mit gleicher Drehrichtung und angepasster Achsabstandsänderung das Verzahnungsprofil in den Rohling ein.

Inzwischen ersetzen bei der neuesten Generation der Rollex-Anlagen elektromechanische Antriebe die hydraulischen Vorschubantriebe. Die Entwicklung bringt eine Energieersparnis von 30% bei Walzprozessen, eine Geräuschpegelreduktion sowie eine verbesserte thermische Stabilität.

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