SPS Schiekel Präzisionssysteme 2014 war das bisher erfolgreichste Jahr

Redakteur: M.A. Frauke Finus

2014 war für den Metallverarbeiter SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH das bisher erfolgreichste Jahr seit der Gründung im Jahre 1992. Das Familienunternehmen aus dem sächsischen Dohna, das seit 20 Jahren auf das Fertigen hochwertiger und langlebiger Dreh- und Frästeile aus Edelstahl spezialisiert ist, steigerte 2014 seinen Jahresumsatz auf 9,6 Mio. Euro. Das ist ein Zuwachs von 6,6 % gegenüber dem Jahr 2013. Damit konnte der Mittelständler mit aktuell 106 Beschäftigten nach dem Einbruch im Krisenjahr 2009 zum fünften Mal in Folge seinen Jahresumsatz steigern.

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Firmengründer und Geschäftsführer Dr.-Ing. Peter Schiekel:„Wir freuen uns, denn unser Betriebsergebnis und der Gewinn haben sich positiv entwickelt.“
Firmengründer und Geschäftsführer Dr.-Ing. Peter Schiekel:„Wir freuen uns, denn unser Betriebsergebnis und der Gewinn haben sich positiv entwickelt.“
(Bild: SPS Schiekel Präzisionssysteme)

„Diese Entwicklung freut uns, zumal sich auch das Betriebsergebnis und der Gewinn positiv entwickelt haben. So konnten wir 2014 den Ertrag gegenüber dem Vorjahr um 20 % verbessern”, berichtet Geschäftsfüherer Dr. Peter Schiekel. Die Gründe dafür sieht er in der Neuaufstellung der Firma nach 2009 und in der Erweiterung des Kundenstamms, auch in der Schweiz. SPS hat im Jahr 2014 Aufträge im Volumen von 9,3 Mio. Euro akquiriert. Das ist ein Plus von 5,7 % gegenüber 2013 und der beste Wert in der Firmengeschichte. Die Ergebnisse hätten noch besser sein können, wäre da nicht das vierte Quartal gewesen, in dem die Auftragseingänge arg stotterten. Das setzte sich auch in den ersten Wochen des Jahres 2015 fort. „Diese Schwankungen sind unverständlich, da die deutsche Wirtschaft boomt. Aber wir beobachten eine gewisse Verunsicherung, hervorgerufen durch die politische Weltlage mit den Brennpunkten Ukraine, Nahost und Griechenland”, versucht Schiekel zu erklären.

Zur guten Jahresbilanz 2014 zählt auch, wie SPS auf ungewöhnliche Weise sein Facharbeiterproblem zu lösen versucht. Nach 2013 holte der Mittelständler im vergangenen Jahr noch einmal sieben Dreher und Fräser aus Spanien, integrierte sie im Betrieb und tat alles, damit sie schnell in Sachsen heimisch werden. Leider musste dieser Tage ein Kollege nach Spanien zurück, da seine Mutter schwer erkrankt ist. Die verbliebenen sechs beenden in Kürze ihre Probezeit. „Schon jetzt steht fest, die Aktion Spanien war ein richtiger Schritt. Über 100.000 Euro haben wir bisher dafür in die Hand genommen. Für uns ist das gut angelegtes Geld, eine Investition in die Zukunft unserer Firma”, so Schiekel.

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Der Familienbetrieb stellt sich für 2015 hohe Ziele. Erstmalig soll die Marke von 10 Mio Euro beim Jahresumsatz deutlich übersprungen und die Produktivität weiter gesteigert werden. Trotz des mäßigen Starts schaut das Management in Dohna optimistisch auf das Jahr 2015, weil das wirtschaftliche Umfeld stimmt und die SPS GmbH gut aufgestellt ist.

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