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Coscom

30 Jahre Prozessoptimierung für die Produktion

| Redakteur: Claudia Otto

Das Software-Haus Coscom, Ebersberg, feiert in diesem Jahr sein 30jähriges Bestehen. Zu einer Zeit, wo Computer noch exotische, raumfüllende Maschinen darstellten, entwickelte Coscom erste Softwareapplikationen zur NC-Programmierung. In Verbindung mit Lochstreifen-Stanzern wurden erste durchgängige Prozessketten, von der NC-Programmierung zur Datenübertragung an die Maschinen, realisiert.

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1978 – Die ersten Schritte hin zur Computer unterstützten NC-Programmierung: der Lochstreifen-Stanzer. Bilder: Coscom
1978 – Die ersten Schritte hin zur Computer unterstützten NC-Programmierung: der Lochstreifen-Stanzer. Bilder: Coscom
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Papier-Lochstreifen bildete das erste Speichermedium für wiederkehrende Bearbeitungsaufträge. In den letzten 30 Jahren haben sich die Technik und Möglichkeiten zur IT-unterstützten Prozessoptimierung in der Fertigung enorm weiterentwickelt.

Unternehmensübergreifende Datenbanken statt Lochstreifen

Anstatt von Lochstreifen mit binären Stanzmustern sind abteilungs- und unternehmensübergreifende Datenbanken in den Mittelpunkt gerückt. CAD-Daten aus den Konstruktionsabteilungen werden zu NC-Programmen weiterverarbeitet, und der Informationsfluss innerhalb eines Unternehmens muss lückenlos darstellbar sein.

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Heute ist das Unternehmen Coscom ein führendes Software-Systemhaus für die Prozessoptimierung in der Produktionsindustrie. Als weltweit einziges Unternehmen entwickelt und realisiert es eigenen Angaben zufolge die gesamte Prozesskette von der Konstruktion bis in die Fertigung. So ermögliche die Software eine schnittstellenfreie Kommunikation mit höchster Ausfallsicherheit vom ersten Tag an.

Coscom bietet eine durchgängige Software-Prozesskette

Das Softwarehaus bietet den Anwendern eine durchgängige Produktpalette: vom zentralen Fertigungs-Daten-Management, über CAD/CAM/Simulation, Werkzeugverwaltung, DNC-Netzwerken, bis hin zu MDE/BDE und Feinplanungssystemen mit Standard-Schnittstellen zu ERP/PPS- und Personalsystemen. Diese Software-Prozesskette bis in die Fertigung ermöglicht es, Synergie-Effekte zu erkennen, bestehende Kapazitäten optimal auszulasten und neue Produktionspotenziale zu erschließen. Coscom ist zertifizierter SAP-Partner.

Alle Software-Produkte des Unternehmens sind modular aufgebaut. So entsprechen sie den Anforderungen eines mittelständischen Betriebes genauso, wie denen eines Großkonzerns und sichern eine bedarfsgerechte Investition, wie es heißt. Der einheitliche ergonomische Aufbau und die einfache Bedienung sorgen den Angaben nach für einen geringen Schulungsaufwand und schnellere Akzeptanz beim Anwender. Dies bedeute letztendlich einen kurzfristigen ROI für das Unternehmen.

Aktuell sind europaweit etwa 5000 Coscom-Systeme und ungefähr 20000 angeschlossene CNC-Steuerungen in Betrieb.

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