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Stiftungsjubiläum 30 Jahre Stahlanwenderforschung

Redakteur: Beate Christmann

Die Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs Stahls in der Industrie zu verbreitern und zu verbessern – das sind die Ziele der Stiftung Stahlanwenderforschung. In diesem Jahr feiert die in Essen ansässige Stiftung ihr 30. Jubiläum seit ihrer Gründung.

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30 Jahre Stiftung Stahlanwendungsforschung: Dr.jur. Dr.-Ing. E.h. Ruprecht Vondran, Mitinitiator der Stiftung Stahlanwendungsforschung im Gespräch mit Univ. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Bleck, Leiter Institut für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen, Kurator in der FOSTA und Gutachter im Beirat der AVIF.
30 Jahre Stiftung Stahlanwendungsforschung: Dr.jur. Dr.-Ing. E.h. Ruprecht Vondran, Mitinitiator der Stiftung Stahlanwendungsforschung im Gespräch mit Univ. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Bleck, Leiter Institut für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen, Kurator in der FOSTA und Gutachter im Beirat der AVIF.
(Franz-Josef Heise, FOSTA)

Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: 235 Forschungsvorhaben in 30 Jahren mit einem Fördervolumen von rund 53 Mio. Euro. Alles für die Untersuchung und Entwicklung der Einsatzmöglichkeiten von Stahl in der Industrie. Das war ein Grund zum Feiern für die Mitarbeiter und Förderer der Stiftung Stahlanwendungsforschung. Am Donnerstag, den 30. Juni gab es zu diesem Anlass einen Festakt in Essen.

Dabei war der Anlass für die Gründung der Stiftung vor drei Jahrzehnten mehr als kurios: Bei der stahlnahen Preisausgleichskasse für revierferne Gebiete war nach deren Abwicklung ein Überschuss vorhanden. Diesen brachte der damalige Bundeswirtschaftsminister Martin Bangemann kurzerhand in das Stiftungsvermögen ein. Heute beträgt das Vermögen rund 60 Mio. Euro. Gefördert werden von jeher Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Stärkung der Stahlanwendung.

Seit jenen Tagen vor 30 Jahren konnte die Stiftung, die mit der im Stahl-Zentrum ansässigen Forschungsvereinigung Stahlanwendung (FOSTA) eng verbunden ist, nachhaltige Erfolge erzielen: Die von ihr unterstützten Forschungen haben entscheidend dazu beigetragen, in der Stahl verarbeitenden Industrie die Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs zu verbreitern und zu erhöhen. Dadurch konnte auch die Wettbewerbsfähigkeit der Branche verbessert werden.

Bei einer Vielzahl der Forschungsprojekte arbeiten Stahlunternehmen und Stahlverarbeiter zusammen. Als Kundenvertreterin profitiert die Forschungsvereinigung der Arbeitsgemeinschaft der Eisen und Metall verarbeitenden Industrie (AVIF) gleichberechtigt von den Mitteln der Stiftung.

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