Omni Control Prüfsysteme / PWO

360°-Oberflächenprüfung im Durchlauf

| Autor / Redakteur: Christian Zimmermann / Frauke Finus

Der Orbiter 600 eignet sich zur 360°-Oberflächenprüfung der Mantelfläche von Rundteilen im Durchlauf bis 120 Teile/min.
Der Orbiter 600 eignet sich zur 360°-Oberflächenprüfung der Mantelfläche von Rundteilen im Durchlauf bis 120 Teile/min. (Bild: Omni Control)

Die Progress-Werk Oberkirch AG (PWO) setzt seit über einem Jahr den Orbiter 600 für die Oberflächenprüfung im Durchlauf seiner Umformgehäuseteile ein und zieht nun eine sehr zufriedenstellende Bilanz. Dank der kompakten Baugröße der Prüfzelle und der zuverlässigen Fehlererkennung an glatten und auch spiegelnden Oberflächen, stößt das Bildverarbeitungssystem auf positive Resonanz.

Typischerweise wird das Bildverarbeitungssystem Orbiter 600 von bei Rundgehäusen eingesetzt, die in hoher Stückzahl und im Sekundentakt, zum Beispiel durch eine Umformpresse, gefertigt werden. „Für uns bei PWO stand beim Orbiter 600 die 360°-Oberflächenprüfung der Prüfteile im Durchlauf im Fokus“ so Dr. Frank Repenning, zuständig für Entwicklung Oberflächenprüftechnik im Progress-Werk Oberkirch. Zu den häufigsten Fehlertypen der Prüfteile zählen: Doppelungen, Zinkabplatzer und Abschabungen. Orbiter 600 prüft im Durchlauf die Mantelfläche der Umformgehäuse vollständig auf Beschädigungen, ohne dass die Teile weder getaktet noch mechanisch gedreht werden müssen. „Das war für uns ein entscheidender Faktor um unseren Arbeits- und Prüfprozess enorm zu vereinfachen und die konstante Produktqualität zu gewährleisten“ freut sich Repenning. Frühere Anlagen mit 360°-Prüfung hatten durch die mechanische Drehung der Teile ein sehr aufwändiges Handling. Die Teile wurden vereinzelt, sie wurden getaktet und wegen der notwendigen hohen Ausbringung auf zwei Spuren in Rotation geprüft. Dieses Prozedere hat sich durch den Orbiter 600 nun deutlich vereinfacht. Beim Verlassen der Prüfzelle liegt bereits das Prüfergebnis vor und die n.i.O.-Teile können aussortiert werden.

„Die hohe Hubzahl, die leistungsfähige Bildverarbeitungs-Software und der geringe Platzbedarf der Prüfzelle mit gerade einmal 1 x 1 m sind weitere Vorteile, die der Orbiter 600 mit sich bringt“ so D Repenning.

360°-Oberflächenprüfung der Mantelfläche von Rundteilen

Mittels sechs Farbkameras in Sternanordnung und einer zusätzlichen Kamera von oben zusammen mit einer leistungsfähigen Bildverarbeitungs-Software ist der Orbiter 600 in der Lage, die Mantelfläche der Prüfteile vollständig auf Beschädigungen zu prüfen. Für jeden Teiletyp kommt die bestmögliche Beleuchtungskombination aus diffuser Rundumbeleuchtung und einem Streiflicht von oben zum Einsatz. Die Helligkeit der Beleuchtungen lässt sich über die eigens von Omni Control dafür entwickelte Prüfsoftware einstellen und die Ringe der Streiflichtbeleuchtung sind individuell ansteuerbar. Der große Schärfetiefenbereich reicht dank spezieller Optik der Farbkameras von 30 bis 110 mm. Das Gehäuse ist abgedichtet gegen Kondenswasser, die optischen Oberflächen sind leicht zugänglich und einfach zu reinigen.

Aufgrund der kompakten Baugröße der Prüfzelle von 1 m2 Platzbedarf passt Orbiter 600 praktisch in jede Produktionshalle. Das System eignet sich hervorragend zur 360°-Oberflächenprüfung der Mantelfläche von Rundteilen im Durchlauf bis 120 Teile/min. Auch abgeflachte Gehäuse kann das System prüfen, unabhängig davon ob es sich dabei um matte, spiegelnde oder gemischte Oberflächen handelt. Das System erkennt mechanische Fehler an glatten Oberflächen oder auch zerklüftete Doppelungen durch Kettenfehleralgorithmus.

PWO ist einer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller von anspruchsvollen Metallkomponenten und Systemen in Leichtbauweise für Sicherheit und Komfort im Automobil. „Mit Omni Control arbeiten wir seit vielen Jahren eng zusammen und wissen, dass uns der technische Support bei Fragen stets unterstützend zur Seite steht. Deshalb haben wir uns wieder für Lösungen von Omni Control entschieden,“ fasst Repenning zusammen.

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