Weiter gewachsen ABB meldet erfreuliche Umsatzsteigerung im zweiten Quartal

Autor / Redakteur: dpa / Peter Königsreuther

Der schwedisch-schweizerische Konzern ABB ist noch schneller gewachsen, als im ersten Quartal des Jahres. Hier einige Zahlen.

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Dpa meldet, dass das für seine Robotersysteme bekannte Unternehmen ABB sein Wachstum im zweiten Quartal 2021 noch steigern konnte. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg der Umsatz demnach um rund 21 Prozent.
Dpa meldet, dass das für seine Robotersysteme bekannte Unternehmen ABB sein Wachstum im zweiten Quartal 2021 noch steigern konnte. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg der Umsatz demnach um rund 21 Prozent.
(Bild: ABB)

Der Umsatz stieg nach Angaben von ABB im zweiten Jahresviertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Prozent. Monetär betrachtet, schlägt sich das mit einem Plus von etwa 7,45 Milliarden US-Dollar zu Buche. Der Auftragseingang erhöhte sich um 32 Prozent, auf 7,99 Milliarden US-Dollar, wie ABB in Zürich jetzt mitteilte. Auf vergleichbarer Basis waren die Wachstumsraten mit 14 Prozent respektive 24 Prozent aber etwas geringer. Dennoch hat ABB offensichtlich an Tempo zugelegt. Denn blicken wir zurück, so wuchsen im ersten Quartal sowohl der Umsatz als auch der Auftragseingang noch um 11 beziehungsweise 6 Prozent (auf vergleichbarer Basis um 7 beziehungsweise 1 Prozent), resümiert ABB.

Nicht überheblich werden, aber die Aussichten sind gut

Doch Vorsicht, vor zu viel Euphorie! Denn die hohen Wachstumsraten, merkt ABB an, sollte man vor dem Hintergrund sehen, dass das zweite Quartal 2020 vom Ausbruch der Corona-Pandemie betroffen war. Deshalb musste ABB zweistellige Einbrüche in Sachen Umsatz und Auftragseingang verkraften. Das hat natürlich auch den damaligen Gewinn geschmälert.

Konkret legte der operative Gewinn im zweiten Quartal nun aber um 71 Prozent zu. Er wuchs demnach auf 1,113 Milliarden US-Dollar zu. Der Reingewinn hat sich auf 752 Millionen Dollar mehr als verdoppelt, betont ABB. Für das dritte Quartal rechnet ABB mit einer Zunahme von rund 10 Prozent. Für das Gesamtjahr 2021 blickt das Unternehmen auch zuversichtlicher in die Zukunft, als noch im April 2021. Demnach wird ein Umsatzwachstum von knapp unter 10 Prozent erwartet.

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