Design von Sägemaschinen Abgesenkter Schwerpunkt lässt Sägemaschinen ruhiger laufen

Redakteur: Helmut Klemm

Ein schräg gestellter Sägerahmen erhöht die Laufruhe bei einem Bandsägevollautomaten und verbessert die Produktionsergebnisse, wie Amada auf der EMO 2013 in Hannover zeigt.

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Im Hinblick auf die Anforderungen des Marktes wurde die Sägemaschine mit einem starken Antrieb ausgestattet.
Im Hinblick auf die Anforderungen des Marktes wurde die Sägemaschine mit einem starken Antrieb ausgestattet.
(Bild: Amada)

Für den 1946 gegründeten Amada-Konzern ist der 1953 installierte Bereich Sägetechnologie mit einem Jahresumsatz von rund 250 Mio. Euro ein wichtiges Standbein des Unternehmens und ein bedeutender Akteur am Markt geworden. Augrund dieses Erfolges wurde 2012 im japanischen Toki eine neues Entwicklungs- und Fertigungszentrum eröffnet.

Als erste Sägemaschine aus diesem Kompetenzzentrum stellt Amada auf der EMO den Bandsägevollautomaten Dynasaw-430 vor. Der Ausgangspunkt der Entwicklung war die Forderung des Marktes nach einer robusten Maschine für den Mischbetrieb aus Baustählen, Werkzeugstählen und Edelstahl.

Im Hinblick auf diese Anforderungen wurde die Maschine mit einem starken 5,5-kW-Antrieb ausgestattet, der in Verbindung mit den 41 mm breiten Sägebändern laut Amada hervorragende Schnittergebnisse liefert.

Amadas Erfahrung im Bau von Sägemaschinen spiegelt sich auch im Design wieder. So sorgt der schräg gestellte Sägerahmen für einen abgesenkten Schwerpunkt, wodurch sich die Laufruhe erhöht und die Produktionsergebnisse verbessern. Außerdem ist die Sägelinie für Bediener gut einsehbar.

Passend zu Dynasaw-430 wurde auch ein M71-Bimetall- Sägeband mit dem Namen „Dynaband“ entwickelt.

Amada Machine Tools auf der EMO Hannover 2013: Halle 17, Stand C26

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