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Aluminium 2018

Aluminium: weltgrößte Aluminiummesse wächst weiter

| Redakteur: Frauke Finus

Vom 9. bis 11. Oktober 2018 öffnet die Aluminium in Düsseldorf ihre Tore. Dabei werden erstmals die Themen Digitalisierung und Umweltschutz aufgegriffen.

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In sechs Messehallen präsentieren Global Player, Spezialisten und junge innovative Unternehmen das komplette Sortiment der Branche, von der Aluminiumproduktion über Maschinen und Anlagen für die Verarbeitung bis hin zu Halbzeugen, Endprodukten und Recycling.
In sechs Messehallen präsentieren Global Player, Spezialisten und junge innovative Unternehmen das komplette Sortiment der Branche, von der Aluminiumproduktion über Maschinen und Anlagen für die Verarbeitung bis hin zu Halbzeugen, Endprodukten und Recycling.
(Bild: Reed)

Die globale Produktion von Aluminium hat ein neues Rekordhoch erreicht, der Energiewandel mit dem Trend zum Leichtbau im Transportsektor, die Luftfahrindustrie, die Baubranche und der steigende Bedarf in Märkten wie Maschinenbau oder Verpackung treiben die Nachfrage nach Leichtmetallen. Auch wenn die Entwicklung in einzelnen Ländern unterschiedlich verläuft: Weltweit richtet sich die Industrie mit neuen Investitionen auf eine anhaltend gute Konjunktur ein. Die positive Stimmung spürt auch die Aluminium, wie Veranstalter Reed Exhibitions mitteilt.

Rund 1.000 Aussteller und 27.000 Besucher aus 100 Nationen werden zum weltweit größten Branchentreffen erwartet. Die Ausstellungsfläche wächst in diesem Jahr auf 80.000 m2 an – laut Reed Rekord und ein deutliches Zeichen für die aktuelle Dynamik in der Aluminiumindustrie.

Die wichtigsten Aluminium-Anwendungsindustrien im Fokus

In sechs Messehallen präsentieren Global Player, Spezialisten und junge innovative Unternehmen das komplette Sortiment der Branche, von der Aluminiumproduktion über Maschinen und Anlagen für die Verarbeitung bis hin zu Halbzeugen, Endprodukten und Recycling.

Neben der Aluminium herstellenden und verarbeitenden Industrie stehen auch die Prozesse und Produktinnovationen für die wichtigsten Aluminium-Anwendungsindustrien im Fokus der Messe: Automobilbau, Maschinenbau, Bauwesen, Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Verpackung und Schienenverkehr.

Neue Themen: Digitalisierung und Umweltschutz

Sonderflächen wie die Innovation-Areas und geführte Themen-Touren sollen Besuchern aus den Anwendungsbereichen wie dem Automobilbau, dem Maschinenbau, der Luftfahrt oder dem Bausektor eine bessere Orientierung bieten, wie es weiter heißt. Auch die bekannten Themenpavillons (Primärproduktion, Gießereitechnik, Oberflächenbearbeitung, Fügen und Schweißen, Recycling, Magnesium) werden als Anlaufpunkte die Besucher wieder durch die strukturierten Messehallen leiten.

Auf der neuen Sonderfläche „Digital Manufacturing“ erfahren die Besucher, was Industrie 4.0 für die Aluminiumbranche bedeutet und welche Produktivitätsvorteile bereits heute durch leistungsfähige IT-Lösungen in der Produktion erreicht werden können, so Reed.

Neu ist auch die Ausstellungsfläche „Environmental Engineering", die sich den Themen Wasseraufbereitung, Luftfilteranlagen und Öl- beziehungsweise Ölnebelabsauganlagen widmet – und zeigt, wie die Aluminiumindustrie bei den Zukunftsthemen Energie- und Ressourcenschonung innerhalb der eigenen Produktionskette mit gutem Beispiel vorangeht.

Industrie- und Wissenschafts-Know-How im Fachprogramm

Die Aluminium ist nicht nur der weltweit wichtigste Handelsplatz der Branche, sondern auch eine wichtige Wissensplattform, wie Reed mitteilt. In der Aluminium 2018 Conference und dem Aluminium Forum referieren Experten aus Industrie und Wissenschaft über Trends und Innovationen in der Aluminiumindustrie. Die Zukunftschancen des Werkstoffs stehen im Mittelpunkt der Aluminium 2018 Conference. In rund 40 Vorträgen und mehreren Sessions gibt die Konferenz, die vom GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie organisiert wird, einen Überblick über die Zukunftschancen des Werkstoffs in den unterschiedlichsten Anwendungsmärkten. Die Vortragenden sind bekannte und praxisnahe Referenten aus der internationalen Aluminium produzierenden sowie verarbeitenden und anwendenden Industrie, wie es weiter heißt. Unter dem Leitthema „Aluminium – Material for the Future" referieren Materialexperten über neue Erkenntnisse aus den Bereichen Plant and Equipment, additive Manufacturing, Automotive, Surface und Aluminium Markets. Die Konferenzsprache ist Englisch. Es wird simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

Im Aluminium Forum stellen die Aussteller ihre neuesten Lösungen und Technologien vor, unter anderem zu den Bereichen Leichtbau, Digitalisierung, Oberflächenverarbeitung, Nachhaltigkeit und Recycling. Der Zutritt zum Forum ist für die Messebesucher kostenlos.

Alle Wege führen nach Düsseldorf

Rund 27.000 Besucher aus 100 Nationen werden zur Aluminium 2018 erwartet. Ähnlich international sieht es auf der Ausstellerseite aus: Knapp 70 % der insgesamt 1.000 Aussteller kommen aus dem Ausland, um am Branchentreffen in Düsseldorf teilzunehmen, wie es heißt. Zu den größten der 54 Ausstellernationen gehören (nach Deutschland) in diesem Jahr China, gefolgt von Italien, der Türkei, Spanien und Österreich. Aber auch Unternehmen aus Nordamerika und Asien werden auf in diesem Jahr stark vertreten sein, heißt es weiter.

Veranstaltet wird die Messe von Reed Exhibitions mit Unterstützung des Gesamtverbandes der deutschen Aluminiumindustrie (GDA) und des europäischen Branchenverbandes European Aluminium.

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