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Antriebszylinder Antriebszylinder werden durch Steuerungsbaugruppen intelligent

| Autor / Redakteur: Stefanie Reich / Stefanie Michel

Die pneumohydraulischen Antriebszylinder sind kompakte Einheiten für Kraft-Weg-Bewegungsabläufe. Mit einem abgestuften Programm an Steuerungsbaugruppen werden diese standardisierten Antriebseinheiten jetzt zu individuellen sowie intelligent-effizienten Problemlösern.

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Bild 2: Pneumohydraulischer Antriebszylinder in betriebsbereiter Standardausführung
Bild 2: Pneumohydraulischer Antriebszylinder in betriebsbereiter Standardausführung
(Bild: Tox Pressotechnik)

Die pneumohydraulischen Antriebszylinder der Baureihe Tox-Kraftpaket zählen zu den erfolgreichsten Antriebslösungen in der Produktions- und Montageautomatisierung. Die Antriebszylinder gibt es in verschiedenen Ausführungen und darüber hinaus erlauben unterschiedliche Zusatzausrüstungen individuelle Anwendungslösungen. Das ebenfalls standardisierte Zubehörprogramm umfasst zum Beispiel die Hubabfrage für den Vor-/Rückhub ZHU, den elektronischen Druckschalter ZDO, die Ölstandsüberwachung ZU 01, den analogen Absolutwert-Positionsgeber ZHW/ZKW sowie den Presskraftsensor ZPS.

Neben diesen Möglichkeiten, den Antriebszylinder passgenau aufzurüsten, steht nun auch ein abgestuftes Lieferprogramm an Steuerungsbaugruppen zur Verfügung, um das Tox-Kraftpaket optimal an verschiedenste Kundenanforderungen anzupassen.

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Bei Staudrucksteuerung automatische Umsteuerung von Eil- auf Krafthub

Bei der Staudrucksteuerung erfolgt die Umsteuerung von Eil- auf Krafthub automatisch immer dann, wenn der Arbeitskolben an einer beliebigen Stelle des Hubs auf Widerstand trifft. Das Krafthubventil ist über eine Steuerdrosselleitung mit dem Rückhubraum verbunden und funktioniert nach dem Staudruckverfahren. Die Umschaltzeit wird mit der Steuerdrossel reguliert. Diese Steuerungsvariante ist als Standardausrüstung vorgesehen und kommt immer dann zur Ausführung, wenn keine andere Ansteuerung geordert wurde.

Um die Zykluszeit zu verbessern, steht die Hubfrequenzoptimierung ZHO als optionale Zusatzbaugruppe zur Verfügung. Damit können beim Krafthub beziehungsweise der Krafthubentlüftung 20 % der Zeit eingespart werden. Die Ansteuerung erfolgt wie beim Standardkraftpaket, weshalb auch der Steuerungsplan der Staudrucksteuerung nicht verändert werden muss. Die Hubfrequenzoptimierung ZHO ist dann von großem Vorteil, wenn es bei langen Krafthüben die Zykluszeit zu minimieren gilt.

Feinfühlige Anpassung der Presskraft über ein Druckventil

Die Druckregelung in der Krafthubleitung ZDK gestattet die individuell-feinfühlige Anpassung der Presskraft über ein manuell einstellbares Druckventil mit Manometer. Das Druckventil lässt sich auch extern (zum Beispiel im Versorgungs-/Schaltschrank) einbauen. Ein zusätzliches Schnellentlüftungsventil ist nicht erforderlich. Die Druckregelung in der Krafthubleitung ZDK sorgt für eine angepasste Presskraft im Krafthub bei unverändert hoher Eil- und Rückhubgeschwindigkeit.

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