Schraubenproduktion Arnold Umformtechnik stellt Transportverpackung vor

Redakteur: Stefanie Michel

Nachdem sich das Cleancon-Konzept zunächst auf die Produktion „sauberer“ Verbindungselemente konzentrierte, stellt Arnold Umformtechnik außerdem eine Transportverpackung vor, die diese Produkte ohne weitere Partikelverschmutzung zum Kunden bringt. Dort müssen die Teile dann möglichst sauber weiterverarbeitet werden.

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Dipl. Ing. Hans-Peter Zeile von Arnold Umformtechnik stellt klar, dass das Thema technische Sauberkeit ganzheitlich betrachtet werden muss. (Bild: Michel)
Dipl. Ing. Hans-Peter Zeile von Arnold Umformtechnik stellt klar, dass das Thema technische Sauberkeit ganzheitlich betrachtet werden muss. (Bild: Michel)

Arnold Umformtechnik ist bereits seit einigen Jahren mit seinem Sauberkeitskonzept Cleancon auf dem Markt und spricht damit besonders die Elektronik- und Automoblindustrie an. Das Unternehmen hatte sich zunächst mit der Produktion „sauberer“ Schrauben befasst – also Schrauben, die eine geringe Partikelverschmutzung aufweisen.

Verbindungselemente treffen sauber an den Montagearbeitsplätzen ein

Doch das alleine genügt nicht, um saubere Bauteile herzustellen. Wie Dipl.-Ing. Hans-Peter Zeile, Projektleiter Technische Sauberkeit, betont, steht nun vielmehr eine ganzheitliche Betrachtung vom Produktdesign über die Fertigung und Verpackung bis hin zur Montage im Vordergrund.

Deshalb hat Arnold beispielsweise die Transportverpackung Cleanpac entwickelt. Sie besteht aus einer lagefixierenden und antistatischen Innenverpackung sowie einer Außenverpackung. Durch die Lagefixierung werden Bewegungen der Teile verhindert, sodass kein Abrieb und Partikel entstehen. Damit ist gewährleistet, dass die Verbindungselemente in der definierten Sauberkeit an den Montagearbeitsplätzen beim Kunden eintreffen.

Stufenförderer mit Schmutzbremse

Um auch dort beim Kunden während der Verarbeitung die Verschmutzung der Verbindungselemente möglichst gering zu halten, lassen sich unter anderem Stufenförderer mit so genannter Schmutzbremse einsetzen, wie sie beispielsweise von Weber Schraubautomaten aus Wolfratshausen entwickelt wurden.

Im Vergleich zu herkömmlichen Teilen aus einem Zuführtopf ohne Schmutzbremse nahm im Bereich der Partikelgrößenklasse 100 bis 150 µm die Partikelanzahl von 1.526 auf 226 ab, die Zahl der zwischen 150 und 200 µm großen Partikel verringerte sich um 338.

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