Trumpf Aufschwung mit preisgekrönten Innovationen der Blechbearbeitung

Redakteur: Dietmar Kuhn

Trumpf legt in diesen Tagen die Zahlen für das Ende Juni abgelaufene Geschäftsjahr vor – und die werden hervorragend sein, so viel ist klar. Um über 50% stieg der Umsatz 2010/11 im Vergleich zum Vorjahr.

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Diese Trupunch 3000 konnte mehrere Preise einheimsen. In der Kategorie Materialeffizienz landete sie auf dem zweiten Platz des Umwelttechnikpreises 2011 des Landes Baden-Württemberg. Auf der Euroblech 2010 erhielt sie in der Kategorie Stanzen den Innovationspreis der Fachmagazine MM Maschinenmarkt und Blechnet. Bild: Kuhn
Diese Trupunch 3000 konnte mehrere Preise einheimsen. In der Kategorie Materialeffizienz landete sie auf dem zweiten Platz des Umwelttechnikpreises 2011 des Landes Baden-Württemberg. Auf der Euroblech 2010 erhielt sie in der Kategorie Stanzen den Innovationspreis der Fachmagazine MM Maschinenmarkt und Blechnet. Bild: Kuhn
( Archiv: Vogel Business Media )

Das positive Wirtschaftsklima in den letzten eineinhalb Jahren war ein wesentlicher Grund für die gute Entwicklung von Trumpf – aber nicht der einzige. Entscheidend war und ist auch die Innovationsfähigkeit, die das Unternehmen gerade in den schwierigen Jahren seit 2008 gezeigt hat. So beliebte Maschinen wie die kleine elektrische Biegemaschine Trubend 7036, die schnelle ,energieeffiziente 2D-Laserschneidanlage Trulaser 5030 fiber oder die revolutionäre Stanzmaschine Trupunch 3000, die kein Restgitter übrig lässt, entstanden in dieser Zeit.

Machine Industry Design Award“ des japanischen Wirtschaftsministeriums für Trulaser 5030 fiber

Die Maschinen haben in ihrem jeweiligen Segment den Nerv der Zeit getroffen und neue Maßstäbe gesetzt. Sie zeigen, was in Sachen Produktivität und Effizienz möglich ist, und begeistern damit nicht nur jede Menge Käufer. International sind auch viele unabhängige Jurys auf die neuesten Maschinen des baden-württembergischen Weltmarktführers aufmerksam geworden und haben ihnen hohe Auszeichnungen verliehen.

So konnte die Trulaser 5030 fiber den diesjährigen „Machine Industry Design Award“ des japanischen Wirtschaftsministeriums gewinnen und machte Trumpf so zum ersten ausländischen Unternehmen, das diesen Preis je entgegennehmen durfte. Die Auszeichnung geht an Produkte, die in Funktionalität, Aussehen, Leistung und Sicherheit maßgeblich die Konstruktionsrichtung moderner Maschinen prägen.

„Es ist eine große Ehre, diesen angesehenen Preis verliehen zu bekommen, wir sind sehr dankbar dafür“, kommentierte Dr. Mathias Kammüller, geschäftsführender Gesellschafter von Trumpf. „Der Einsatz eines Trudisk-Festkörperlasers ist die wichtigste Innovation auf dieser Maschine. Dank der Technologie bearbeitet sie das Material bis zu viermal schneller und verbraucht dabei 50% weniger Energie als herkömmliche CO2-Lasermaschinen.“

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