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Resale 2009

Ausland ist Schrittmacher des Gebrauchtmaschinengeschäfts

| Redakteur: Jürgen Schreier

Zur 15. Resale haben sich mehr Aussteller angemeldet als zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Erwartet werden vom 22. bis 24. April 2009 in der Messe Karlsruhe wieder mehr als 500 Aussteller und über 10000 Besucher.

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Die Anbieter von Metallbearbeitungsmaschinen sind die größte Ausstellergruppe auf der Resale 2009.
Die Anbieter von Metallbearbeitungsmaschinen sind die größte Ausstellergruppe auf der Resale 2009.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Chancen stehen sehr gut, dass die nächste Resale ein Gewinner der Finanzmarktkrise sein wird“, meint Jens Nagel, Geschäftsführer des Bundesverbandes des Deutschen Exporthandels (BDEx), Berlin. „Vor dem Hintergrund einer weltweiten Konjunkturabschwächung werden kostengünstigere Investitionsalternativen an Bedeutung zulegen.“ Gerade in unsicheren Zeiten würden neue Investitionen sehr genau geprüft. Gebrauchte Maschinen aus Deutschland hätten sich in solchen Phasen als sehr willkommen erwiesen.

Der BDEx sieht darüber hinaus eine zunehmende Bedeutung von Umweltaspekten. Dies werde sich in der Suche nach energieeffizienten und besonders umweltverträglichen Gebrauchtmaschinen widerspiegeln. Was den regionalen Bedarf angeht, rechnet Jens Nagel mit einer hohen Nachfrage aus Osteuropa – und über den Ural hinaus. „Besonders aus Russland und Zentralasien“, lautet seine Prognose. „Die jüngeren EU-Beitrittländer Rumänien und Bulgarien werden genauso zu den stark nachfragenden Regionen gehören.“

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Außerhalb Europas stellt der BDEx einen wachsenden Bedarf an Second-Hand-Technik vor allem in Indien und Südostasien fest. Mit großen Schritten habe sich die Resale in den letzten Jahren national und international zur zentralen Anlaufstelle für gebrauchte Maschinen entwickelt. „Höchste Qualität geht Hand in Hand mit guten Preisen“, so Nagel.

Inlandsgeschäft mit Gebrauchtmaschinen ist abgeflaut

Die Nachfrage nach gebrauchten Werkzeugmaschinen war in den letzten zwei Jahren im In- und Ausland außerordentlich gut. Das berichtet der Fachverband des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels e.V. (FDM), Bonn. „Unsere Mitgliedsfirmen hatten alle Hände voll zu tun“, so FDM-Geschäftsführer Kurt Radermacher. „Sie hatten vor dem Hintergrund der zahlreichen Anfragen sogar das Problem, gute Maschinen zu beschaffen.“

FDM will mehr Holz- und Kunststoffverarbeitungsmaschinen zeigen

In den letzten Monaten sei es allerdings gerade das Inlandsgeschäft ruhiger geworden, weiß der Verbandsmann. Trotzdem bestehe weiter ein enormer Bedarf an neuen und gebrauchten Werkzeugmaschinen. „Daher gilt es nach wie vor, aktiv Abnehmer zu finden – und hier vor allen Dingen ausländische Kunden“, fordert Radermacher. Die kommende Resale 2009 bietet nach Einschätzung Radermachers dafür beste Gelegenheiten. „Der FDM und seine Mitgliedsfirmen werden dort wieder vollständig vertreten sein“, formuliert der Verbandsgeschäftsführer. „Wir sind bemüht, gerade im Kunststoff- und Holzbereich ein noch größeres Spektrum an Maschinen auf der Resale zeigen zu können.“

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