CAD Autodesk mit 25 Cloud-Computing-Angeboten für Deutschland

Redakteur: Robert Weber

Ein blauer Himmel mit nur wenigen Schönwetterwolken begrüße Brian P. Mathews, Vice President Autodesk Labs, in München. „Schönes Wetter“, lachte der US-Amerikaner. Im Gepäck für die Deutschen hatte er allerdings Wolken, Clouds, dabei. Nicht für schmuddeliges Herbstwetter, sondern für die Zukunft der CAD-Konstruktion.

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Brian P. Mathews, Vice President Autodesk Labs, kam aus den USA, um die neue Cloud-Strategie seines Unternehmens zu erklären. (Bild: Weber)
Brian P. Mathews, Vice President Autodesk Labs, kam aus den USA, um die neue Cloud-Strategie seines Unternehmens zu erklären. (Bild: Weber)

Die amerikanische Softwareschmiede forciert das Cloud-Computing in der CAD-Welt. Dank immer schnellerer Breitbandverbindungen können Nutzer mittlerweile ihre Daten weltweit untereinander bearbeiten, tauschen und Problemstellungen diskutieren.

Cloud-Computing macht CAD einfacher

Die Cloud-Plattform macht das möglich und die Arbeit einfacher, versichern die Erfinder. Die Autodesk-Experten versprechen den Nutzern vor allem einen Zeitgewinn und mehr Flexibilität bei der Arbeit, denn Dank der Wolke haben sie Zugriff auf unbegrenzte Rechnerleistung und Serverkapazitäten, die Architekten und Ingenieuren neue Möglichkeiten im Bereich Simulation und Analyse eröffnen.

Mittlerweile 25 Cloud-Angebote offeriert Autodesk seinen Kunden und die Amerikaner wollen noch mehr anbieten. Die Lösungen seien erfolgreich, so Mathews. Mittlerweile nutzen beispielsweise mehr als 2,5 Mio. Menschen weltweit den webbasierten CAD-Editor Auto-CAD WS.

CAD-Zeichnungen dank Cloud Computing viel schneller analysiert

Einige davon arbeiten beim US-Maschinenbauer Balzer Pacific. Das Unternehmen konnte durch das Outsourcen von Rechnerleistung die Analyse von vier Zeichnungen von vier Tagen auf 90 Minuten reduzieren.

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