Stopa Automatik-Blechlager bei Walter König erweitert

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die Walter König GmbH, Dienstleister in den Bereichen Blechbearbeitung und Pulverbeschichtung, hat Stopa mit der Erweiterung und einem Retrofit ihres Blechlagers beauftragt. Das Stopa-Universal-Automatiklager steht ermöglicht jetzt geringereWartungskosten und eine vergrößerte Verfügbarkeit.

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Walter König hat sein Stopa Universal auf 18 Regalblöcke erweitert, da das Unternehmen Bedarf an zusätzlicher Lagerkapazität hatte und im Zuge einer Maschinenerneuerung die neue Anlage besser an das Lager anschließen wollte.
Walter König hat sein Stopa Universal auf 18 Regalblöcke erweitert, da das Unternehmen Bedarf an zusätzlicher Lagerkapazität hatte und im Zuge einer Maschinenerneuerung die neue Anlage besser an das Lager anschließen wollte.
(Bild: Stopa)

Walter König hat sein Lager um 6 auf 18 Regalblöcke erweitert, da das Unternehmen Bedarf an zusätzlicher Lagerkapazität hatte und im Zuge einer Maschinenerneuerung die neue Anlage besser an das Lager anschließen wollte. Zudem hat sich das Unternehmen für ein Retrofit entschieden. Es hatte Verschleiß an den Motoren sowie Kabelbrüche gegeben und ein Ende der gesicherten Ersatzteilversorgung war für viele Komponenten absehbar. Das Retrofit betraf hauptsächlich den Austausch der Anlagensteuerung. Die Stopa Anlagenbau GmbH, die das Universal 1999 geliefert hatte, hat die SPS von Siemens S5 auf Siemens S7 umgestellt. Im Zuge der Umstrukturierung sind die S5-Komponenten im Schaltschrank des Regalbediengeräts (RBG) durch Profibus-Ein-/Ausgabemodule ersetzt worden. Profibus-Komponenten findet man ebenso in der Disomat Opus Steuereinheit der Wiegeeinrichtung, im digitalen Wegmesssystem zur Hubwerkspositionierung, in der Datenlichtschranke zum RBG und in den stationären Schaltschränken.

Steuerung via Schnittstelle mit dem Lagerverwaltungssystem verbunden

Neu sind unter anderem auch Analogmodule zur Ansteuerung der Regler im mitfahrenden RBG-Schrank, Absolutwertgeber für das digitale Wegmesssystem zur Längsfahrtpositionierung des RBG sowie eine Gabelmittenkontrolle. Hinzu kommt ein frequenzgeregelter Antrieb für die Teleskopgabel der Lasttraverse, die nun sanfter anfährt und bremst, was ein Verrutschen dünner Bleche und Aluminiumtafeln praktisch verhindert. Ein Industrie-PC mit integriertem Steuerungsprozessor übernimmt die Bedienung und visualisiert die Anlagenzustände. Der Prozessor steuert die Systemkomponenten, die extern mit Spannung versorgt werden, sodass die Betriebsbereitschaft der Anlage sichergestellt ist. Stopa hat zudem ein ergonomisches Bedienpult installiert und mit einem 12-Zoll-TFT-Display ausgestattet. Die Steuerung ist via Schnittstelle mit dem Lagerverwaltungssystem verbunden. Das Retrofit der Steuerung hat auch zu Produktivitätssteigerungen, einer auf Jahre gewährleisteten kostengünstigeren Ersatzteilversorgung sowie zu ausgereifteren Diagnosemöglichkeiten geführt.

Ein- und Auslagerstation und Bearbeitungsmaschinen angeschlossen

Wichtig ist überdies die ergänzend eingeführte Sonderbeladehöhe von 410 mm, für die Stopa das RBG mit der dazugehörenden Sensorik versehen hat. Für die Sonderbeladehöhe hat der Betreiber Festplätze vergeben, bei denen die Steuerung, um Kollisionen zu vermeiden, automatisch die zulässige Beladehöhe des angewählten Einlagerplatzes kontrolliert. Vor dem Umbau waren für die Systempaletten ausschließlich Festplätze eingerichtet. Heute wird dagegen, abgesehen von den genannten Festplätzen, dynamisch (chaotisch) eingelagert. An das etwa 37 m lange, 7 m hohe sowie 3,7 m breite Stopa Universal, das mit gut 320 Lagerplätzen ausgerüstet ist, sind eine Ein- und Auslagerstation sowie zwei Bearbeitungsmaschinen angeschlossen.

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