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Retrofit

Automatisierungskomponenten beschleunigen Stanzmaschine

| Autor/ Redakteur: Michael Grampp / Monika Zwettler

Der Umbau einer nicht mehr funktionsfähigen Sondermaschine, für die keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, kann mit überschaubarem Risiko erfolgen. Ein Retrofit mit standardisierten Automatisierungskomponenten hat die Leistung einer Stanzmaschine erhöht und die Ergonomie verbessert.

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Bild 1: Die defekte Registerstanzmaschine wurde einem Retrofit unterzogen und mit Automatisierungskomponenten ausgerüstet.
Bild 1: Die defekte Registerstanzmaschine wurde einem Retrofit unterzogen und mit Automatisierungskomponenten ausgerüstet.
( Archiv: Vogel Business Media )

Fällt eine in die Jahre gekommene Sondermaschine aus, kann die Ersatzteilbeschaffung schwierig sein. Doch wenn die mechanische Konstruktion der Maschine es zulässt, kann ein Retrofit mit standardisierten Automatisierungskomponenten Abhilfe schaffen: Im konkreten Beispiel ist die Firma Arand Automation diesen Weg gegangen und hat eine defekte Registerstanzmaschine umbauen lassen (Bild 1).

Alte Antriebe überprüfen

Zunächst sind beim Umbau einer Maschine alle Schnittstellen auf ihre Austauschbarkeit zu überprüfen. Meist sind von den alten Antrieben nicht mehr viele technische Informationen bekannt. Zu berücksichtigen sind auch die zu erwartenden Betriebsarten und Bewegungsprofile, die das Antriebssystem abfahren muss.

Ein weiteres Kriterium ist das bestehende Sicherheitskonzept. Es gilt zu überprüfen, ob die Maschine mit den aktuell geltenden Normen in dieser Weise noch betrieben werden darf. Der letzte zu berücksichtigende Punkt ist, ob die Anlage hinsichtlich der Steuerungstechnik, der Leistungsfähigkeit sowie der Ergonomie durch einen Umbau optimiert werden kann.

Steuerungskomponenten von einem Hersteller harmonieren

All diese Fragen konnten mit den Automatisierungskomponenten von Panasonic Electric Works positiv beantwortet werden. Weil nahezu alle Steuerungskomponenten von einem Hersteller bezogen werden können, ist sichergestellt, dass die Komponenten harmonieren. So lassen sich mögliche Schwierigkeiten leichter lösen.

Noch funktionsfähige Sensorik kann erhalten bleiben, mechanische Baugruppen jedoch sollten getauscht werden. So muss nicht bei der Inbetriebnahme oder kurz nachdem die Anlage wieder produziert erneut mit Ausfällen gerechnet werden.

Um den Verdrahtungsaufwand zu reduzieren, sollte ein echtzeitfähiges Feldbussystem zur Antriebsvernetzung eingesetzt werden (Bild 2). Dies wurde bei der Registerstanzmaschine mit dem proprietären Rtex-Feldbus von Panasonic realisiert.

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