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Leichtbaugipfel 2012 Automobilherstellern bleibt beim Leichtbau keine Wahl

| Redakteur: Stéphane Itasse

Strategien, Techniken und Perspektiven für den Leichtbau in der Automobilindustrie stehen im Fokus des Leichtbaugipfels 2012, den die Zeitschrift "Automobilindustrie" (Vogel Business Medien) am 13. und 14. März in Würzburg organisiert. Wie Heinrich Timm, Leiter Netzwerke Technologie der Audi AG, in seinem Eröffnungsvortrag ausführte, bietet die Gewichtsreduktion von Fahrzeugen eine ganze Reihe von Vorteilen.

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„Wirtschaftlicher Leichtbau ist mit teureren Werkstoffen sehr wohl machbar, man muss es nur richtig machen", sagt Heinrich Timm, Leiter Netzwerke Technologie der Audi AG. (Bild: Itasse)
„Wirtschaftlicher Leichtbau ist mit teureren Werkstoffen sehr wohl machbar, man muss es nur richtig machen", sagt Heinrich Timm, Leiter Netzwerke Technologie der Audi AG. (Bild: Itasse)

Die wichtigsten von ihnen sind weniger Verbrauch und CO2-Emissionen. Für den wirtschaftlichen Leichtbau gelte es, funktionsabhängig den besten Werkstoff in kleinstmöglicher Menge am richtigen Platz einzusetzen. „Das macht deutlich: Jeder Werkstoff hat seinen Platz im Leichtbau“, folgerte Timm. Seiner Ansicht nach bleibt Aluminium als Leichtbau-Werkstoff wichtig und Magnesium werde wichtiger. Die viel diskutierten Faserverbundwerkstoffe seien die nächste Stufe des Leichtbaus, seien aber nur eine Ergänzung zu den Metallen, keine Ablösung.

Die Verringerung des Karosseriegewichts sei dabei nur ein erster Schritt, Einsparungen in gleicher Größenordnung ließen sich erzielen, indem andere Komponenten an die leichtere Karosserie angepasst würden.

Weitere Informationen zum Leichtbaugipfels 2012 unter www.leichtbau-gipfel.de/

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