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Teilereinigung

Basis für die Teilereinigung in Sonderanlagen ist der Modulbau

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Trotz Modulbauweise wurde für die Reinigung von Ringrohren eine Sonderanlage gebaut. Hauptgrund dafür war das hohe Chargengewicht und damit die Wirtschaftlichkeit. Bezüglich des Prozessablaufs und der Reinigungsqualität basiert die Großanlage auf einer kleineren, modularen Anlage, die kürzlich überarbeitet wurde.

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Bild 1: Auf Grundlage einer kleineren Anlage entstand diese große Sonderanfertigung zur Reinigung von Ringrohren. Das Chargengewicht beträgt 280 kg. (Bild: LPW)
Bild 1: Auf Grundlage einer kleineren Anlage entstand diese große Sonderanfertigung zur Reinigung von Ringrohren. Das Chargengewicht beträgt 280 kg. (Bild: LPW)

Verschickt ein Zulieferer Bauteile mit kleinster Verunreinigung, kann das beim Endkunden zu Produktschäden und beim OEM zur Rückrufung ganzer Produktserien führen. Deshalb hat die Teilereinigung für die Schoeller Werk GmbH in Hellenthal/Eifel höchste Priorität. Sie sichert die Bauteil- und Produktwertschöpfung.

Neue Teilereinigungsanlage für heutige Erfordernisse

Aus diesem Grund hat der Zulieferer nun in eine Mehrbadanlage für Ringrohre investiert. Man entschied sich für die modulare Anlage Power Step 800 der LPW Reinigungssysteme GmbH in Riederich bei Stuttgart. In einer Sonderausführung liefert sie saubere Rohrstücke, zum Beispiel für den Offshorebereich und den Schiffsbau, aber auch für die Nahrungsmittelindustrie (Bild 1).

Bisher erfolgte die Teilereinigung in Zentrifugen unter Rotation und Zugabe eines 85 °C heißen wässrigen Mediums. Doch diese Art der Oberflächenreinigung reichte zuletzt nicht mehr aus und führte zu Problemen beim Glühen.

Folglich wurden die betrieblichen Anforderungen für eine zeitgemäße, qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Reinigung überarbeitet. Heraus kamen folgende Kriterien:

  • Die Ringrohre müssen frei von Spänen, Ölen und Seifen sein.
  • Die Oberflächenspannung der gereinigten, fleckenfreien Teile muss mindestens 36 mN/m betragen.
  • Zur Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit wurde ein Durchsatz von vier Ringrohrbündeln in der Stunde ermittelt und dabei die Badstandzeit mit länger als zwei Monaten angegeben.
  • Dazu ist eine Trennung unterschiedlicher Ziehöle von den Reinigungsbädern erforderlich.
  • Zur Badaufbereitung entschied man sich daher für einen besonderen Ölabscheider.

Teilereinigungsanlage für Ringrohr-Reinigung weiterentwickelt

Die Entscheidung fiel daher auf die Mehrbadanlage von LPW, die in jüngster Vergangenheit komplett überarbeitet wurde. Grundsätzlich ausgelegt ist diese Reinigungsanlage für ein hohes Chargengewicht und lange Badstandszeiten. Sie kann mit weniger wartungsaufwendiger Mechanik und besserer Zugänglichkeit im Vergleich zur Vorgängerversion punkten. Für die Reinigung der Ringrohre wurde sie weiterentwickelt.

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