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Bildverarbeitung

Basler startet Serienproduktion von Gig-E-Kameramodellen

| Redakteur: Udo Schnell

Der Kameraspezialist Basler startet mit der Serienproduktion seiner ACE Gig-E-Kameramodelle mit den leistungsstarken CMOS-Sensoren CMV2000 und CMV4000 des belgischen Sensorherstellers Cmosis. Kurz darauf sollen die beiden Monochrom-Modelle auch als Nah-Infrarot-Varianten verfügbar sein, die laut Basler selbst hochwertigen CCD-Kameras hinsichtlich Bildqualität und Empfindlichkeit überlegen sind.

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Die Basler ACE hat ein kompaktes Gehäuse von 29 mm x 29 mm x 43,5 mm und wiegt weniger als 90 g.
Die Basler ACE hat ein kompaktes Gehäuse von 29 mm x 29 mm x 43,5 mm und wiegt weniger als 90 g.
( Bild: Basler )

Die ACE-GigE-Kameras gibt es mit zwei Megapixel Auflösung und 50 Bildern pro Sekunde (acA2000-50) und mit vier Megapixel und 25 Bildern pro Sekunde (acA2040-25), jeweils in Monochrom und Farbe. Sie zeichnen sich laut Basler, wie schon die CMOSIS-basierten ACE-Camera-Link-Modelle, durch niedriges Rauschen und eine sehr hohe Empfindlichkeit aus.

Sie eignen sich daher, wie es weiter heißt, für eine Vielzahl von Anwendungen, beispielsweise für den Einsatz in der Fabrikautomation, im Bereich Halbleiter- und Elektronikfertigung, für Verkehrsanwendungen, Solarbranche und Medizinsektor.

Basler ACE Kameras mit CMOSIS-Sensoren sind den Angaben zufolge die zurzeit kleinsten Gig-E-Kameras mit diesen Sensoren.

Monochrom-Kameras auch als NIR-Varianten verfügbar

Die beiden Monochrom-Modelle der ACE-Cmosis-Gig-E-Kameras gibt es laut Basler auch als NIR-optimierte Varianten (NIR: Nah-Infrarot). Im Vergleich zu den bisher verfügbaren monochromen Kameramodellen, weisen die neuen Modelle bei einer Wellenlänge von 900 nm eine doppelt so hohe Empfindlichkeit auf. Sie bieten damit entscheidende Vorteile bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Nacht und eignen sich besonders für Überwachungsaufgaben, intelligente Verkehrssysteme oder Biometrie.

Bemerkenswert ist auch hier das Preis-Leistungs-Verhältnis: Die ACE NIR-Varianten übertreffen selbst hochwertige CCD-Kameras in puncto Bildqualität und Empfindlichkeit. Gleichzeitig sind sie deutlich preisgünstiger und schneller, so dass Anwender in jeder Hinsicht von dieser Kamerainnovation profitieren.

Kleine Bauform und Power over Ethernet reduzieren Platzbedarf und Kosten

Die Basler ACE hat ein kompaktes Gehäuse von 29 mm x 29 mm x 43,5 mm und wiegt weniger als 90 g. Anwender können daher kleinere Systeme mit einzigartiger Performance bauen und die Kameras auch bei beengten Platzverhältnissen einsetzen.

Aufgrund der Stromversorgung über Power over Ethernet (PoE) ist nur ein Kabel pro Kamera nötig. Auch das spare Platz, mindere die Komplexität und Störanfälligkeit und verringere die Systemkosten.

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