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BayME/VBM-Umfrage

Bayerns Metall- und Elektro-Industrie verharrt in Stagnation

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die bayerische Metall- und Elektroindustrie hat ihren konjunkturellen Tiefpunkt erreicht. Jedoch kann von einer Erholung noch nicht die Rede sein. Das ist das Ergebnis der halbjährlichen Umfrage der bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM unter ihren Mitgliedsbetrieben.

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BayME/VBM-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die Krise dauert an, wir stehen vor einem schweren Jahr 2010.“ Bild: BayME
BayME/VBM-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die Krise dauert an, wir stehen vor einem schweren Jahr 2010.“ Bild: BayME
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Krise dauert an, wir stehen vor einem schweren Jahr 2010“, kommentiert Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Umfrageergebnisse. So bewerten die M+E-Betriebe im Freistaat die aktuelle Ge-schäftslage zwar nicht mehr ganz so schlecht wie bei der letzten Erhebung im Sommer, als ein Allzeit-Tief gemessen wurde. Bei den Salden aus positiven und negativen Einschätzungen des aktuellen Inlandsgeschäfts (-59%) und des Auslandsgeschäfts (-62%) handelt es sich aber immer noch um die zweitschlechtesten Bewertungen seit Umfragebeginn im Jahr 2000.

Zukunftserwartungen der M+E-Industrie wieder im „grünen Bereich“

Die Zukunftserwartungen der Unternehmen seien laut Brossardt zwar wieder deutlich im positiven Bereich, man müsse diese aber in Abhängigkeit von der schlechten aktuellen Lagebeurteilung sehen. Brossardt: „Eine Prognose für die Geschäftslage im Sommer 2010 auf Basis der aktuellen Erwartungen ergibt, dass wir dann immer noch historisch niedrige Werte beim Inlandsgeschäft (-42%) und Auslandsgeschäft (-30%) aufweisen werden. Im ersten Halbjahr 2010 wird sich an der Gesamtlage also wenig ändern.“

Für 2009 droht eine Nettoumsatzrendite von Null

Dies bestätigen auch die Produktions- und Investitionspläne, die beide per Saldo für das erste Halbjahr 2010 im negativen Bereich liegen. Als „äußerst kritisch“ bezeichnete Hauptgeschäftsführer Brossardt die Ertragslage der Unternehmen. „Im Schnitt kommt man für die Gesamtbranche für 2009 auf eine Nettoumsatzrendite von Null.“ Das habe es in der Nachkriegsgeschichte noch nie gegeben.

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