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Werkzeugmaschinen

Bearbeitungszentren und Drehmaschinen auf Hochleistung getrimmt

| Redakteur: Bernhard Kuttkat

Hochleistungsbearbeitung bei hoher Oberflächengüte und Genauigkeit sind Kennzeichen moderner Werkzeugmaschinen, meint Ralf Riedemann, Manager European Engineering der Mori Seiki Co. Ltd., Nagoja/Japan.

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Ralf Riedemann, Manager European Engineering der Mori Seiki Co. Ltd., Nagoja/Japan: „Besonderen Fokus legen wir auf die Fünf-Achs-Bearbeitung, sowohl bei horizontalen als auch bei vertikalen Bearbeitungszentren.“
Ralf Riedemann, Manager European Engineering der Mori Seiki Co. Ltd., Nagoja/Japan: „Besonderen Fokus legen wir auf die Fünf-Achs-Bearbeitung, sowohl bei horizontalen als auch bei vertikalen Bearbeitungszentren.“
( Archiv: Vogel Business Media )

MM: Herr Riedemann, welche Trends prägen die Weiterentwicklung von Bearbeitungszentren und Drehmaschinen?

Riedemann: Sowohl Bearbeitungszentren als auch Drehmaschinen werden komplexer und tendieren zur Komplettbearbeitung durch die Integration von unterschiedlichen Bearbeitungsverfahren, beispielsweise Drehen und Fräsen. Auch „artfremde“ Prozesse bei Drehmaschinen und Bearbeitungszentren, die normalerweise auf Sondermaschinen laufen, zum Beispiel Verzahnen, Räumen, Rändeln, Wuchten, finden zunehmend Einsatz auf Standardmaschinen.

Bei unseren neuen Maschinen der N-Serie steht die Hochleistungsbearbeitung im Vordergrund. Auch dort ist der Anspruch an beste Oberflächen und höchste Genauigkeiten gestellt. Ein weiterer Trend ist für mich ganz klar in der Luftfahrtindustrie zu erkennen, die Vorreiter im Bereich Titanbearbeitung sind. Dort ist oftmals ein Zerspanungsanteil von über 80% notwendig. Bei diesem schwer zu zerspanenden Werkstoff sind hohe Drehmomente nötig.

MM: Automation ist häufig Mittel der Wahl für Produktivitätssteigerung. Was bietet Mori Seiki in dieser Hinsicht?

Riedemann: Mori Seiki bietet eigene Automationskonzepte über lineare Transportsysteme in verschiedenen Ausführungen und Größen sowie Lösungen mit Gantry- oder Robotbeladung. Wir erarbeiten mit unseren Kunden ständig neue Automationskonzepte, um die Produktivität zu erhöhen.

MM: Welche Highlights präsentiert Mori Seiki auf der EMO?

Riedemann: Unter dem Motto „Pure Technology“ zeigen wir das gesamte Produktportfolio von der Sechs-Seiten-Komplettbearbeitung über das Fünf-Achs-Fräsen bis hin zu High-End-Lösungen beim Drehen und Fräsen. Im Vordergrund steht dabei – wie das Motto schon verrät – die Leistung bei höchster Präzision, von der einfachen „stand alone“ bis zur komplexen Automatisierungslösung. Besonderen Fokus legen wir auf die Fünf-Achs-Bearbeitung, sowohl bei horizontalen als auch bei vertikalen Zentren. Wir zeigen viele Neuheiten und Premieren.

MM: Was erwarten Sie von der Messeteilnahme?

Riedemann: Mori Seiki ist seit der EMO 2005 in Europa stark gewachsen. Wir erwarten durch die EMO 2007 einen weiteren Impuls für unser Marktwachstum in Europa sowie die erfolgreiche Umsetzung unseres Direktvertriebs in Deutschland. Ein wichtiges Kriterium dafür ist natürlich, dass wir die neuesten Produktentwicklungen entsprechend den Markttrends unseren Kunden näher bringen können. Die Bedeutung dieser Messe für Mori Seiki zeigt sich auch darin, dass wir als japanischer Hersteller mehrere Neuentwicklungen zuerst in Europa vorstellen.

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