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Bearbeitungszentren zur Komplettbearbeitung werden 60% günstiger

| Redakteur: Ken Fouhy

Mit einer neuen Baureihe, der Integrex j-Serie, hat Mazak die Kosten für Bearbeitungszentren, die Drehen, Fräsen und Bohren in einem Aufspann ermöglichen, dramatisch gesenkt. Im Vergleich zur bestehenden Integrex-i-Baureihe kosten die neuen Maschinen 60% weniger. Das Einstiegsmodell j-200 mit 200 mm Spannfutter und einem maximalen Bearbeitungsdurchmesser von 500 mm hat einen Listenpreis von etwa 200000 Euro.

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Mazak hat die neuen Integrex-j-Bearbeitungszentren bei Oltrogge in Bielefeld eingeführt. Die erste Maschine präsentierten Oltrogge-Geschäftsführer Daniel Oltrogge und Mazak-Deutschland-Geschäftsführer Joachim Herberger. Bild: Fouhy
Mazak hat die neuen Integrex-j-Bearbeitungszentren bei Oltrogge in Bielefeld eingeführt. Die erste Maschine präsentierten Oltrogge-Geschäftsführer Daniel Oltrogge und Mazak-Deutschland-Geschäftsführer Joachim Herberger. Bild: Fouhy
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Bearbeitungszentrum ist mit Lieferzeiten von nur sechs Wochen verfügbar. Zwei weitere Bearbeitungszentren mit größeren Bearbeitungsräumen und 680 mm Bearbeitungsdurchmesser werden in diesem Jahr in der Baureihe folgen, sagt Joachim Herberger, Geschäftsführer Yamazaki Mazak Deutschland GmbH (Göppingen). 100 Maschinen im nächsten Jahr in Deutschland und 20 Maschinen in der Schweiz nennt Herberger als Verkaufsziel für die neue Baureihe von Bearbeitungszentren.

Bearbeitungszentren kommen ohne unteren Revolver und Gegenspindel aus

Im Vergleich zur bestehenden Integrex-Baureihe, die mit 10000 Maschinen weltweit die meist verkauften Komplettbearbeitungsmaschinen sind, haben die neuen Bearbeitungszentren keinen unteren Revolver und keine Gegenspindel, die für sechsseitige Bearbeitung notwendig sind. Die Indexierung ist auch nicht interpoliert und erfolgt in der Standardausführung in 5-Grad-Schritten mit einer Option auf 1-Grad-Schritte.

Herberger erwartet keine Kannibalisierung der Premium-Integrex-Bearbeitungszentren, sondern eine Erweiterung für Anwender, die bisher bestehende Dreh- oder Fräsmaschinen eingesetzt haben. Die Integrex-j-Bearbeitungszentren kosten etwa 20% mehr als die Nexus-Drehmaschinen von Mazak.

Bearbeitungszentrum ermöglich Multifunktionsbearbeitung für kleine und mittlere Unternehmen

Die Bearbeitungszentren der Integrex-j-Serie erweitern den Umfang der Komplettbearbeitung in nur einer Aufspannung und integriert auch solche Zulieferer, die bislang Multi-Tasking Maschinen für zu kostspielig, schwer zu bedienen, kompliziert zu programmieren und ausgestattet mit zahlreichen, einfach nicht benötigten Funktionen hielten, meint Verkaufsleiter Dirk Hemscheidt. „Die Integrex j-Serie räumt mit diesen Vorurteilen auf und eröffnet den kleinen bis mittleren Unternehmen den Einstieg in die Multifunktionsbearbeitung“.

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