Stama Bearbeitungszentrum bietet mehr Leistung auf minimierter Fläche

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Auf der Messe AMB 2010 präsentiert Stama mit der neuen 33er-Baureihe und der zweiten Generation der MT-Tandem-Zentren zukunftsorientierte Bearbeitungszentren, die den Forderungen nach kürzeren Produktionszeiten und niedrigeren Stückkosten Rechnung zu tragen. Das „Wie“ zeigen unter dem Motto „Performance Efficiency Per Square Meter“, kurz Peps genannt, die neuen Fertigungssysteme, erklärt Stama.

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Bild 1: Das neue Bearbeitungszentrum MC 533/Twin mit integrierter Automation und hoher Leistungseffizienz pro Stellfläche. Bild: Stama
Bild 1: Das neue Bearbeitungszentrum MC 533/Twin mit integrierter Automation und hoher Leistungseffizienz pro Stellfläche. Bild: Stama
( Archiv: Vogel Business Media )

Mehr Leistung auf weniger Fläche, mehr Dynamik, mehr Fräskraft und mehr Flexibilität für wechselnde Anforderungen – das sind laut Stama die Attribute der Bearbeitungszentren der neuen 33er-Baureihe (Bilder 1 und 2 – siehe Bildergalerie). Das Design der Bearbeitungszentren signalisiert hohe Stabilität und großes Leistungsvermögen; der Flächenbedarf inklusive Peripherie zur Vorgängerbaureihe ist mit 16 m2 um gut 40% deutlich geringer bei gleichbleibenden Verfahrwegen in X, Y und Z von 640, 400 und 400 mm.

Bearbeitungszentren mit integrierter Automation

Ein weiteres Highlight der neuen Bearbeitungszentren, so Stama, ist die integrierte Automation: Über ein Greifersystem kann das Werkstückhandling in Verbindung mit einem Palettenpool flexibel und ohne Schnittstellenprobleme in den Prozess eingebunden werden; wahlweise links oder rechts vom Bearbeitungszentrum.

Bildergalerie

Die Bearbeitungszentren der neue 33er-Baureihe gibt es in mehreren Varianten, von denen zwei auf dem Messestand unter Span zeigen, was sie können: das Bearbeitungszentrum MC 533 und das Fräs-Dreh-Zentrum MC 833/MT.

Peripherie in die Bearbeitungszentren eingebettet

Das Werkzeugmagazin der Bearbeitungszentren hat 72 Standardplätze, wobei man auf rund 4 m2, die das Zusatzmagazin in Regalbauweise benötigt, bis zu 196 weitere Werkzeuge bereitstellen kann. Eine weitere Innovation ist, dass die notwendige Peripherie wie Späneförderer, Hydraulikaggregate und sonstige Komponenten Platz sparend und servicefreundlich in die neue 33er-Baureihe eingebettet wurde.

Dass ein Schwenktisch-Bearbeitungszentrum (vorne laden, hinten bearbeiten) die Nebenzeiten quasi halbiert und als Twin-Ausführung die Ausbringung nahezu verdoppelt, sind bekannte Tatsachen, so Stama. Die kompakte Bauweise, die bei dem Bearbeitungszentrum MC 326/Twin mit nur knapp 10 m2 Stellfläche auskommt, sorgt für hohe Leistungseffizienz auf kleinem Raum (Bild 3). Und mit dem Zwei-plus-vier-Konzept, also mit zwei Arbeitsspindeln, das in einem Arbeitszyklus vier Werkstücke drei-, vier- oder fünfachsig bearbeitet, erreicht man einen Stückkostenvorteil von 30%.

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