Plattenbrennbohrmaschine

Bearbeitungszentrum bringt 100% mehr Durchsatz

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So kann Caspers parallel zwei Teile in der Zeit vollständig bearbeiten, die früher für ein Teil benötigt wurde. Dadurch realisiert der Stahlbauer eine schnelle Just-in-time-Belieferung seiner Kunden, was einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellt.

Stahl wird mit integrierter Plasma-Schneidanlage oder Autogen-Schneidanlage bearbeitet

Das Unternehmen setzt S235JRGZ- und S355J2G2-Stahl ein, die Bleche haben eine Stärke von 6 bis 60 mm. Auf der Plattenbrennbohranlage KF 2512 bearbeitet die Firma Tafelgrößen von 2500 mm × 6000 mm. Der Stahl wird mit der integrierten Plasma-Schneidanlage (bis 50 mm) oder mit der Autogen-Schneidanlage für größere Bleche bearbeitet.

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Entscheidend auch: Durch das neue Bearbeitungszentrum spart Caspers viele unterschiedliche Bearbeitungsschritte und damit auch Personalkapazitäten ein, die der Unternehmer bislang mit kostenintensiven Zeit- und Leiharbeitern überbrückte. Das Brennen, Anreißen, Körnen und Bohren des Materials sowie der Transport von Maschine zu Maschine fallen weg oder werden von der KF 2512 in einem einzigen Arbeitsschritt bewältigt.

Bearbeitungszentrum fertigt zwei Teile innerhalb von 10 min

Innerhalb von zehn Minuten entstehen zwei fertige Teile. Die Fertigung von Hand würde mindestens zwei bis zweieinhalb Stunden in Anspruch nehmen, wie Caspers erklärt. Bestehende Mitarbeiter, die vor der Integration des Bearbeitungszentrums mit der Ausführung dieser einzelnen Arbeitsschritte beschäftigt waren, setzt der Stahlbauer jetzt für andere Tätigkeiten ein.

Zeitgleich dazu nützt Caspers die frei gewordenen Kapazitäten der vorhandenen Maschinen wie beispielsweise die Sägebohranlage KBS 620 DG/KD 615 zur Bearbeitung anderer Aufträge. Auf der Sägebohranlage werden Profile bearbeitet, das Bearbeitungszentrum wird für Bleche und Platten genutzt.

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