STM Bei Wasserstrahlschneidmaschinen zählen Präzision und Wirtschaftlichkeit

Redakteur: Dietmar Kuhn

Keine Frage, die wesentlichen konstruktiven Bestandteile eines Wasserstrahlschneidesystems sind herstellerübergreifend vergleichbar. Durchwegs gleiche physikalische Ausgangsparameter wie Druck und Wassermenge ergeben ähnliche Schnittergebnisse. Der Unterschied liegt im Detail, wie der Wasserstrahl-Spezialist STM auf der Blechexpo 2011 zeigt.

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Ob und wie Wasserstrahlschneiden im individuellen Fertigungsprozess sinnvoll integriert werden kann, können STM-Spezialisten innerhalb weniger Tage anhand unverbindlichen Kosten-Nutzen-Analyse sagen. Bild: STM
Ob und wie Wasserstrahlschneiden im individuellen Fertigungsprozess sinnvoll integriert werden kann, können STM-Spezialisten innerhalb weniger Tage anhand unverbindlichen Kosten-Nutzen-Analyse sagen. Bild: STM
( Archiv: Vogel Business Media )

De facto geht es darum, wie gut ein Wasserstrahlsystem in sich abgestimmt ist und wie präzise es sich der jeweiligen Schneidaufgabe anpassen lässt. In diesem Zusammenhang ist die Schneidgeschwindigkeit maßgeblich, die den wesentlichsten Einfluss auf Qualität und Kosten hat. Sie ist zum überwiegenden Teil nicht von den Basisparametern, wie Wasserdruck oder Wassermenge, abhängig – herstellerübergreifende Unterschiede bewegen sich hier im einstelligen Prozentbereich –, sondern von der erforderlichen Schneidqualität.

Software steuert Wasserstrahlschneiden wirtschaftlich

Der Unterschied zwischen Qualitätsschnitt und Trennschnitt liegt bei der dreifachen Geschwindigkeit und somit auch bei den dreifachen Kosten. Auch müssen nicht alle Schnitte innerhalb eines Werkstückes die gleiche Qualität haben.

Diese Tatsachen macht sich der österreichische Wasserstrahl-Spezialist STM zunutze und hat für seine Wasserstrahlschneidsysteme eine Software entwickelt, die bei jedem Schneidauftrag unterschiedliche Schnittqualitäten nach Vorgabe des Anwenders berücksichtigen und verarbeiten kann. Dabei liegt es im Ermessen des Anwenders, ob die Schneidkapazität durch höhere Pumpenleistung, also Veränderung der Basisparameter, maximiert werden soll oder nicht. Die produktive Effizienz wird in jedem Fall signifikant optimiert.

Wasserstrahlschneidsystem konfiguriert sich automatisch und ohne Umrüsten

Das liegt nicht zuletzt auch an technischen Feinheiten, wie der stufenlosen Abrasivdosierung von 0 bis 1000 g/min und dem optimalen Abstand zwischen Dosiersystem und Mischkopf. Und das Beste daran: Bis auf die Eingabe der gewünschten Schnittqualitäten konfiguriert sich das System automatisch und ohne Umrüstaufwand. STM stellt damit unter Beweis, dass wirtschaftliche Nutzenorientierung mehr Sinn macht als Leistung um jeden Preis.

Maximator Jet auf der Blechexpo 2011: Halle 7, Stand 7302

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