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Sicherheit beim Umgang mit Elektrowerkzeugen

Beim Arbeiten mit Winkelschleifern auf Nummer sicher gehen

| Autor/ Redakteur: Christoph Sautter / Frauke Finus

Fast ein Viertel aller Unfälle mit Elektrowerkzeugen passieren beim Arbeiten mit Winkelschleifern. Das besagt eine Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Wer aber einige Regeln beachtet und zur passenden Maschine greift, kann Unfälle verhindern.

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Bei den Metabo-Winkelschleifern wird Sicherheit großgeschrieben. Die neuen Maschinen sind mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet, beispielsweise einer mechanischen Scheibenbremse, einem Totmannschalter und einem Anti-Vibrationssystem.
Bei den Metabo-Winkelschleifern wird Sicherheit großgeschrieben. Die neuen Maschinen sind mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet, beispielsweise einer mechanischen Scheibenbremse, einem Totmannschalter und einem Anti-Vibrationssystem.
( Bild: Metabo )

Schwerer Stahl, schnelldrehende Scheiben: Die Arbeit mit Winkelschleifern ist für professionelle Anwender immer eine Herausforderung. Längeres Arbeiten ist anstrengend, denn auf Hand und Arm des Anwenders wirken hohe Kräfte. Auch Schleifen an schwer erreichbaren Stellen oder Arbeiten über Kopf stellen die Ausdauer und Konzentration auf eine echte Belastungsprobe. Da werden selbst geübte Profis schnell müde – und das kann gefährlich werden. Denn die meisten Unfälle mit Winkelschleifern passieren, wenn die Kräfte schwinden und der Anwender die Kontrolle über die Maschine verliert. Die gute Nachricht: Das muss nicht sein. In den letzten Jahren sind die Maschinen um einiges sicherer geworden. Wer also von Anfang an die nötigen Vorkehrungen trifft und zu Winkelschleifern mit entsprechenden Sicherheitsfunktionen greift, bleibt auf der sicheren Seite.

Die richtige Schutzkleidung

Gute Vorbereitung ist bei Arbeiten mit Winkelschleifern das A und O. In puncto Sicherheit spielen dabei drei Faktoren eine Rolle: der Mensch, die Arbeitsumgebung und, klar, die richtige Maschine. Prävention beginnt schon bei der Wahl der richtigen Arbeitskleidung. Denn auch wenn Schleif- und Trennarbeiten schweißtreibend sind: leichte Bekleidung ist keine Option. Mit der richtigen Kleidung ist der Körper während der Arbeit vor sprühenden Funken, umherfliegenden Metallsplittern, -stäuben und Lärm geschützt. Zur Grundausrüstung gehören deshalb funkenbeständige Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe, Gehör- und Augenschutz und Handschuhe. Je nachdem, in welcher Umgebung sie den Winkelschleifer einsetzen, sollten Anwender auch einen Helm tragen und den Winkelschleifer vor Abstürzen sichern, um sich und andere zu schützen. Der Winkelschleifer WEPBA 17-125 Quick DS von Metabo kann beispielsweise ganz einfach mit einem Karabinerhaken an einem Fixpunkt gesichert werden.

Aufräumen und Kontrollfragen klären

Ein trockener, aufgeräumter und gut ausgeleuchteter Arbeitsplatz ist die Grundvorraussetzung für sicheres Arbeiten. Außerdem sollten keine brennbaren Gegenstände in der Nähe sein, die sich bei Funkenschlag leicht entzünden können. Bevor es an die Maschine geht, sollten Anwender zudem nochmal alle wichtigen Fragen für die geplante Arbeit durchgehen. Die wären zum Beispiel:

  • Ist es die richtige Maschine für diese spezielle Anwendung?
  • Ist die Maschine funktionstüchtig und in einem einwandfreien Zu-stand?
  • Ist die Maschine mit dem richtigen Zubehör für diese spezielle Anwendung ausgestattet, zum Beispiel mit einer Trennschutzhaube?

Außerdem sollte sich der Anwender im Vorfeld auch mit dem Gewicht, der Kraft und den Sicherheitsfunktionen seines Winkelschleifers vertraut machen.

Neueste Sicherheitsfunktionen kennen

Gegen Verletzungen am Arbeitsplatz gibt es zwar kein Patentrezept, aber Ma-schinen mit neuester Sicherheitstechnik können das Risiko deutlich reduzieren. Metabo hat kompakte und große Sicherheits-Winkelschleifer im Programm, die mit speziellen Funktionen die Unfallgefahr bei der Arbeit minimieren. Verliert der Anwender etwa die Kontrolle über die Maschine, hilft bei den neuen großen Winkelschleifern WEPBA 24-230, 24-180 und 26-230 MVT Quick der Totmannschalter: Er schaltet die Maschine sofort ab, sobald der Anwender den Schalter loslässt – ob freiwillig oder im Notfall. Die mechanische Scheibenbremse bremst die Scheibe innerhalb von 2,5 Sekunden komplett ab. Wenn der Winkelschleifer eingeschaltet wird, fährt er im Sanftanlauf ruckfrei auf seine maximale Drehzahl hoch. Im Falle eines Stromausfalls oder wenn man versehentlich den Stecker zieht, reduziert der Wiederanlaufschutz das Unfallrisiko erheblich: Wird die Stromzufuhr unterbrochen und wieder hergestellt, muss der Winkelschleifer bewusst aus- und wieder angeschaltet werden, um ein unbeabsichtigtes Wiederanlaufen zu verhindern. So hat der Anwender alles im Griff. Apropos Griff: Bei kompakten Maschinen sorgt der um 180°-verstellbare Multipositionsbügel dafür, dass der Winkelschleifer auch in beengten oder schwierigen Arbeitssituationen immer sicher in der Hand liegt.

Scheiben, die bleiben

Beim Trennen kann es passieren, dass sich die Scheibe plötzlich im Material verkantet und abrupt stoppt. Dann trifft die Kraft der Maschine den Anwender mit voller Wucht. Die Experten reden hier von einem Kickback. Auch für diesen Fall sind die Metabo Sicherheits-Winkelschleifer gewappnet: Sie reduzieren den Rückschlag mit einer mechanischen Sicherheitskupplung auf das niedrigste Niveau am Markt. Bei großen Winkelschleifern greift im Ernstfall die elektronische Sicherheitsabschaltung des Motors. Wenn es wirklich hart auf hart kommt, verkantet sich die Scheibe nicht nur im Material, sondern bricht komplett. Des-halb sollten Anwender bei Scheiben auf hohe Qualität achten. Metabo hat verschiedene Trenn- und Schruppscheiben im Sortiment, die nach den Standards der Organisation for safety of abrasives gefertigt und geprüft sind. Die passende Schutzhaube wird gleich mitgeliefert. Denn wer mit der falschen oder gar ohne Schutzhaube arbeitet, kann durch die schnelldrehende Scheibe verletzt werden. Nach DIN EN 60745-2-3 ist eine Schutzhaube ab einem Scheibendurchmesser von 55 mm vorgeschrieben – bei allen Trennscheiben (Form 41 und 42) sogar eine beidseitige Abdeckung von mindestens 175°.

Weniger Vibrationen, mehr Schwung

Wenn es permanent vibriert, kann das für den Anwender sehr anstrengend werden. Denn beim Arbeiten mit Winkelschleifern wirken hohe Kräfte auf Hand und Arm. Im schlimmsten Fall können die ständigen Vibrationen die Gesundheit des Anwenders dauerhaft schädigen: Dann verengen sich die Blutgefäße und es kommt zur sogenannten Weißfingerkrankheit. Auch hier ist Metabo in Sa-chen Anwenderschutz ganz vorne mit dabei: Die neuen großen Winkelschleifer WEPBA 24-230, 24-180 und 26-230 MVT Quick haben ein aktives Anti-Vibrationssystem: Der Autobalancer gleicht Unwuchten bei Trenn- und Schruppscheiben aus und die Funktion Metabo VibraTech (MVT) entkoppelt die Griffbereiche und reduziert die Vibrationen zusätzlich. Das Ergebnis: bis zu 50 Prozent weniger Vibrationen. Auf diese Weise können Anwender deutlich länger und produktiver arbeiten. Auch die Standzeiten von Schruppscheiben werden so verdoppelt und können die Kosten für das Zubehör halbieren.

Das Risiko, sich mit einem Winkelschleifer zu verletzen, ist hoch. Höher als beim Arbeiten mit den meisten anderen Maschinen. Das sollten Anwender stets im Hinterkopf behalten. Denn Unfälle passieren vor allem dann, wenn die eigene Kraft über- und die des Winkelschleifers unterschätzt wird und die Maschine so außer Kontrolle gerät. Sowohl der Anwender selbst als auch die Ausrüstung tragen ihren Teil dazu bei, die Arbeit mit Winkelschleifern so sicher wie möglich zu machen – beispielsweise mit Schutzkleidung, einem ordentlichen Arbeitsplatz und Maschinen, deren Sicherheitsfunktionen auf dem neuesten Stand sind.

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