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Pick and Place Bildverarbeitung bringt das Handling von Kleinteilen auf Hochtouren

| Autor / Redakteur: Thomas Nepstad und Ralf Baumann / Udo Schnell

Bei der Herstellung medizinischer Produkte entscheiden drei Kriterien maßgeblich über den Erfolg von Automatisierungslösungen: Präzision, Schnelligkeit und Bedienfreundlichkeit. Eine ultrakompakte Anlage zur Teileerkennung und optionalen -prüfung beschleunigt beim Herstellen von Dental-Werkzeugen das Handling von Mikroteilen.

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Die Pick-and-place-Anlage erkennt Kleinteile durch die intelligente Bildverarbeitung, greift diese mit einem neu entwickelten Vier-Achs-Roboter auf und legt sie mit einer Positionsgenauigkeit von 0,05 mm in 1 s ab.
Die Pick-and-place-Anlage erkennt Kleinteile durch die intelligente Bildverarbeitung, greift diese mit einem neu entwickelten Vier-Achs-Roboter auf und legt sie mit einer Positionsgenauigkeit von 0,05 mm in 1 s ab.
( Archiv: Vogel Business Media )

Moderne Pick-and-place-Anlagen erfassen Teile mit zuverlässiger Vision-Technologie und sorgen durch einfache Bedienbarkeit für kurze Umrüstzeiten. Die State-of-the-Art-Lösung zum präzisen Mikroteile-Handling der I-Tech Engineering AG, Bettlach/Schweiz, beschleunigt durch intelligente Soft- und Hardware und ein einfaches Handling Produktionsprozesse. Mit Vision-Pro von Cognex an Bord wird die Pilot-Anlage mit dem Namen I-Place 300 in einem renommierten Schweizer Unternehmen zur Herstellung von Dental-Werkzeugen eingesetzt.

Die sehr kompakte und gleichzeitig extrem robuste Stand-alone-Lösung nimmt Präzisionsteile mit einer Positionsgenauigkeit von 0,05 mm auf und legt diese zielgenau auf Kleinpaletten ab. Auf 860 mm × 1200 mm × 1500 mm verleiht ein stabiler Stahlprofilrahmen der rund 500 kg schweren Anlage einen festen Stand. Was besonders wichtig ist, damit das Vision-System und der pneumatische Greifer auf einer geräumigen Arbeitsfläche von 300 mm × 500 mm präzise arbeiten können.

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Teilezuführung über Schüttgutmagazin mit großräumigem Bunker

Beim I-Place 300 erfolgt die Teilezuführung über ein Schüttgutmagazin mit großräumigem Bunker. Die flexible Geräte-Peripherie erlaubt alternativ die Teileversorgung mittels eines servobetriebenem Förderbandes. In der aktuellen Anlageversion mit Vision-Pro als Bildverarbeitungssoftware wandern die jeweiligen Kleinteile vibrationsinduziert auf die Arbeitsfläche. Gefertigt aus kratzfestem, transparentem Kunststoff, dient diese gleichzeitig als Bildfläche für das Vision-System. Die variable Hintergrundbeleuchtung projiziert die deutlich kontrastierte Anordnung der Prüfteile vertikal nach oben auf einen im 45°-Winkel angebrachten Spiegel. Dieser leitet das Bild weiter an eine fest installierte Industriekamera.

Intelligente Vision-Software ignoriert unkritische Veränderungen im Aussehen

Von außen bis auf die Monitoranzeige unsichtbar, aber umso wirkungsvoller, spielt im Hintergrund die Werkzeugbibliothek von Cognex ihre Stärken aus. Ihre Drag-and-drop-Verbindung zum pneumatischen Greifwerkzeug übermittelt Bildwerte sehr schnell. Vision-Pro konzentriert sich dabei ganz auf die kritischen Teilemerkmale, die für die Abnahme der Kleinteile relevant sind.

Unkritische Veränderungen im Aussehen ignoriert die intelligente Vision-Software. Eine in der Regel aufwändige Vorverarbeitung von Bilddaten entfällt. Das Resultat ist extreme Schnelligkeit im Teilehandling und bei der Anwendungsentwicklung für neue Produktspezifikationen.

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