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Blechexpo/Schweisstec 2011

Blechexpo bietet viel Potenzial für die Internationalität

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Bereits im Februar gab es von Ihnen eine Pressemeldung, in der das Messeuntenehmen Schall im Hinblick auf die Blechexpo eine enge Zusammenarbeit mit dem VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) vereinbart hat. Wie kam diese Entscheidung zustande?

Schall: Hier kann ich nur für das private Messeunternehmen Schall sprechen, wobei wir das so sehen: der VDW hat mit der Fachmesse Metav in Düsseldorf und der übergeordneten EMO in Hannover zwei Veranstaltungen, die sich vorwiegend und immer mehr gewollt mit allen Themen rund um die zerspanende Bearbeitung befassen. Die Blechbearbeitung trat hier mehr und mehr in den Hintergrund. Bei Blechbearbeitungsmaschinen handelt es sich heute aber mehr denn je um echte Werkzeugmaschinen und die Hersteller sind ja Teil der Klientel des VDW. Um deren Belange auch künftig nachdrücklich vertreten zu können, suchte der VDW den Kontakt zu uns und wir entschlossen uns zur Zusammenarbeit, weil wir der Interessenvertretung eines großen Teils unserer Aussteller durchaus eine international beachtete Plattform zugestehen wollen.

Blechnet: Wie weit soll diese Zusammenarbeit gehen und was erhoffen Sie sich als Messeveranstalter davon?

Schall: Die Zusammenarbeit ist dahingehend festgelegt, dass mit Hilfe des VDW die unerlässliche Internationalisierung der Blechexpo vorangetrieben werden soll. Zwar haben wir heute schon Aussteller aus 24 Ländern der Erde, und zur letzten Veranstaltung kamen Fachbesucher aus 27 Ländern. Jedoch steigt der Globalisierungs-Druck durch die fortschreitende Professionalisierung der Niedriglohnländer und die unaufhaltsame Industriealisierung der Schwellenländer weiter an. Wenn für unsere Kunden sprich: die Aussteller das Geschäft globaler wird, müssen wir für eine entsprechend international beachtete Business-Plattform sorgen. Dabei hilft uns der VDW mit seiner weitreichenden Kompetenz- und Knowhow-Vernetzung zum Beispiel mit ausländischen Partnerverbänden, mit Kontakten zu Forschung und Lehre, und nicht zuletzt zur Politik, um optimale Rahmenbedingungen mitgestalten zu können.

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