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Profil Systems Blechlager modernisieren statt neukaufen

Autor / Redakteur: Michael Kampmeyer / M.A. Frauke Finus

Viele Unternehmen kennen das: In die Jahre gekommene Lager- und Produktionssysteme werden zunehmend störanfälliger, Ersatzteile werden nicht mehr hergestellt oder sind nur mit tage- bis wochenlanger Verzögerung erhältlich. Auch veraltete Software kann den Anforderungen an moderne vernetzte Lager- und Produktionslösungen nicht mehr genügen. Genau mit diesen Problemen sah sich die Emco Group konfrontiert – und beauftragte die Profil Systems GmbH mit der Entwicklung und Umsetzung eines Modernisierungskonzepts für das unternehmenseigene Blechlager.

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Die Softwarefamilie Profi-Lag besteht aus zahlreichen Modulen, die im Produktionsbetrieb ein Informationsmanagement ermöglichen ohne an Systemgrenzen denken zu müssen.
Die Softwarefamilie Profi-Lag besteht aus zahlreichen Modulen, die im Produktionsbetrieb ein Informationsmanagement ermöglichen ohne an Systemgrenzen denken zu müssen.
(Bild: Profil Systems)

Die Emco Group mit Hauptsitz im emsländischen Lingen ist ein seit 1945 familiengeführtes Traditionsunternehmen in dritter Generation, das mittlerweile mehr als 1200 Mitarbeitern beschäftigt und weltweit operiert. Zur Gruppe gehören die Marken Emco, Novus, Dahle und Eco Elektroroller mit einer vielschichtigen Produktpalette. Waschplatzlösungen, Auf- und Unterputzmodule fürs Bad, Lichtspiegelschränke, Badaccessoires, Eingangsmattensysteme, Schwimmbadroste, Luftdurchlässe, Lüftungssysteme, Locher, Tacker, Bildschirm-Tragarme, Schneidemaschinen, Aktenvernichter, Flip-Charts, Wandtafeln, Laminiergeräte, Luftreiniger, Elektroroller sowie Stromtankstellen sind nur einige der Produkte, die die Emco-Gruppe in ihren Werken herstellt.

Blechlager – entscheidend für die Produktion

Da viele der Artikel aus Metall- beziehungsweise Blechkomponenten gefertigt werden, kommt dem Blechlager eine zentrale Funktion innerhalb der Produktionsketten zu. Die eingelagerten Rohbleche werden durch verschiedene Prozesse, wie durch Stanzen, Lasern, Umformen und Biegen bearbeitet, anschließend zwischengelagert oder sofort den weiterverarbeitenden Abteilungen zugeführt. „In den letzten Jahren hatte sich die Störanfälligkeit des Lagersystems, beispielsweise durch den Ausfall von Steuerungs- und Antriebskomponenten, deutlich erhöht“, so Tobias Giese, Projektleiter bei Emco. „Dies führte zum zeitweiligen Stillstand des Lagers und wirkte sich in Folge negativ auf die weiteren Produktionsschritte aus. Einige der benötigten Ersatzteile für das Lagersystem waren vom Anlagenhersteller bereits abgekündigt, die Lieferzeit für noch verfügbare Ersatzteile lag teilweise bei etwa einer Woche. Hinzu kam, dass der Funktionsumfang unserer alten Lagersoftware sehr eingeschränkt war und keine Updates mehr entwickelt wurden. Wir mussten also handeln und eine Modernisierung durchführen.“

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