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Arbeitsschutz

Blechnet-Leser testen ein neues Schweißrauch-Filtergerät von Kemper

| Redakteur: Stefanie Michel

Das neue Schweißrauch-Filtergerät MaxiFil von Kemper kombiniert große Kapazität mit kontaminationsfreiem Filterwechsel. Es eignet sich für den regelmäßigen Einsatz in Metall verarbeitenden Betrieben. Im Rahmen eines Lesertests bei drei Unternehmen wollen wir zeigen, ob das Gerät hält, was es verspricht.

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Das Schweißrauch-Filtergerät eignet sich für kleinere und mittelständische Metall verarbeitende Betriebe, bei denen mittlere Rauch-/Staubmengen anfallen.
Das Schweißrauch-Filtergerät eignet sich für kleinere und mittelständische Metall verarbeitende Betriebe, bei denen mittlere Rauch-/Staubmengen anfallen.
(Bild: Kemper)

Mit dem MaxiFil stellte die Kemper GmbH 2013 auf der Schweißen & Schneiden ein Schweißrauchfiltergerät mit Punktabsaugung für mittleres Schweißaufkommen vor. Das Gerät ist für den regelmäßigen Einsatz geeignet und mit seiner W3-Zertifizierung auch bei der Verarbeitung von Chrom-Nickel-Stahl einsetzbar. Damit erhöhen metallverarbeitende Betriebe die Sicherheit ihrer Mitarbeiter.

Auch der Betrieb des MaxiFil selbst ist laut Hersteller problemlos: So kann der Einwegfilter aus Polyestervlies kontaminationsfrei gewechselt werden. Die Drehfelderkennung sorgt für eine sichere Anwendung, eine Filterüberwachung schützt zusätzlich vor möglichen Schäden.

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Schweißrauch-Filtergerät erreicht Abscheidegrad von über 99 %

Die Investition in den MaxiFil soll sich lohnen. Das System erzielt nach Angaben des Herstellers einen Abscheidegrad von über 99 % und eine Absaugleistung von 1100 m³/h. Außerdem ist das mobile Gerät flexibel einsetzbar: Die kompakte Bauweise sowie die dreh- und schwenkbare Absaughaube ermöglichen einen Einsatzradius von 360°. Der Absaugarm hat einen Durchmesser von 150 mm.

Das Gerät lässt sich an die Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes anpassen. Schlauch- oder Rohrlängen von 2, 3 oder 4 m sind möglich. Zusätzlich kann das Schweißrauch-Filtergerät optional mit einer Arbeitsplatzbeleuchtung und Start/Stopp-Automatik ausgerüstet werden.

Prädestiniert ist das Schweißrauch-Filtergerät für kleinere und mittelständische Metall verarbeitende Betriebe, bei denen mittlere Rauch-/Staubmengen anfallen.

Lesertest mit drei Unternehmen soll Erfahrungen aufzeigen

Ein Lesertest soll nun zeigen, welche Erfahrungen Anwender mit dem neuen Gerät machen. Dafür hat die Redaktion der Blechnet drei Unternehmen ausgewählt: Die Laslo GmbH aus Sternenfels, die Seeger Lasertechnik GmbH aus Lorsch und die BVH Blechverarbeitung GmbH aus Sinsheim werden ab Juni 2014 am Test teilnehmen. Die drei Blechverarbeiter haben sich bereit erklärt, für etwa ein halbes Jahr den MaxiFil von Kemper im Betrieb zu testen und darüber zu berichten.

Die Blech verarbeitenden Betriebe haben Schweißarbeitsplätze in ihrer Produktion und nutzen verschiedene Schweißverfahren (MIG/MAG, WIG) sowie unterschiedliche Werkstoffe (Stahl, Edelstahl). Ab der Blechnet-Ausgabe 4 wird der Test bis zum Abschlussbericht Anfang 2015 redaktionell in Text und Bild begleitet. Folgen Sie uns dafür auch auf Twitter und in Xing.

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